Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Zao: Pyrrhic Victory (Review)

Artist:

Zao

Zao: Pyrrhic Victory
Album:

Pyrrhic Victory

Medium: CD/Download
Stil:

Hardcore / Metal

Label: Eigenvertrieb
Spieldauer: 18:33
Erschienen: 03.11.2017
Website: [Link]

"The Well-Intentioned Virus" - das haben wir auf diesen Seiten bereits betont - war eine Wucht von einem Album und stand stilistisch mehr oder weniger allein auf weiter Flur da; "Pyrrhic Victory" schlägt nun als EP in dieselbe Kerbe, fungiert also quasi als Verlängerung des etatmäßigen Albums, an dem man sich bis heute nicht satthören kann, wenn's im Alltag mal wieder überhaupt nicht funktioniert.

ZAO haben an ihrer sehr eigenen Mixtur nichts geändert, weshalb das gebotene Material zwar nicht wie Ausschuss des Langspielers wirkt, aber vermutlich während der Aufnahmesessions dazu mitgeschnitten wurde. Wer bei den Amis immer noch die Metalcore-Kelle auspackt und ihnen eine vermeintliche Zugehörigkeit in dieser Szene zum Vorwurf machen möchte, könnte nicht falscher liegen; die dräuende Härte außerhalb aller gängigen Schablonen belehrt den Kritiker rasch eines Besseren, wobei die fünf Songs dieser EP epischen Titeln zum Trotz vielleicht sogar einen Tick kompakter als der Stoff auf dem vorangegangenen Album daherkommen.

Jedenfalls spielen ZAO gnadenlos brutal, aber nicht unraffiniert auf, was man schon am gleich zu Beginn plättenden 'Drifting Shadows In Walking Dreams' erahnen kann und spätestens während 'The Host Has Bared Its Teeth', das mit cleanen Gesangspassagen glänzt, bestätigt weiß. "Pyrrhic Victory" ist Rohheit in versierte Kompositionen umgemünzt, die niemals nach beliebigem Krach klingt und im Fall von 'Gifts Of Flowers And Stone' sowie insbesondere 'Feed The Pain' etwas durchaus Progressives an sich hat.

FAZIT: ZAO suchen zwischen Metal und Hardcore immer noch ihresgleichen, aktuell ungefähr als Bastard aus impulsiveren (also statt so kalkuliert wie aktuell) CONVERGE und Post-Zeug von UNDEROATH bis NEUROSIS, gleichwohl direkter und nicht episch. Daniel Weyandts weitgehend nervenzerfetzendes Geschrei ist im Verbund mit der teils forsch bretternden, teils abgehackt im Stakkato-Modus Sprünge vollziehenden Musik unschlagbar. [Album bei Amazon kaufen]

Andreas Schiffmann (Info) (Review 927x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 12 von 15 Punkten [?]
12 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • Drifting Shadows In Walking Dreams
  • Gifts Of Flowers And Stone
  • Clawing, Clawing, Never Cutting Through
  • The Host Has Bared Its Teeth
  • Feed It Pain

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Vierunddreißig minus zweiundzwanzig sind?

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!