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Nachtfalter: Was bleibt (Review)

Artist:

Nachtfalter

Nachtfalter: Was bleibt
Album:

Was bleibt

Medium: CD/Download
Stil:

Gothic

Label: Echozone
Spieldauer: 42:43
Erschienen: 24.05.2019
Website: [Link]

Bei NACHTFALTER handelt es sich um ein 2017 gegründetes Duo, das sich zeitgenössischem Gothic Rock bis Metal verschrieben hat. Die beiden jungen Musiker Tobias Serfling (Gesang, Komposition) und Tom Grünzig (Gitarren, süßer Nachname übrigens) orientieren sich an wegweisenden Acts aus der deutschen Szene, und nehmen deren Stil als Grundlage für eine mit stumpfen Riffs sowie schlecht programmiertem Drumcomputer härter gemachten Variante, mit der sie wirklich überhaupt kein Fettnäpfchen auslassen.

Ganz abgesehen davon, dass "Was bleibt" fürchterlich pappig und dünn produziert wurde, haben die zwei "Künstler" auf schablonenhafte Weise scheinbar willkürlich gewählte Stilmittel miteinander verklebt, die als "Songs" verkauft überhaupt nicht funktionieren. Rammstein-Pathos, Crematory-Grunzen und schwülstiger Gesang, der an Veljanov für Arme erinnert, reihen sich im Rahmen vorhersehbarer Liedstrukturen aneinander, wobei die Durchführung so hemdsärmelig ist, dass man fast lachen könnte, würde dieses Machwerk nicht tatsächlich von einem seriösen Label veröffentlicht.

Riffs aus dem Gitarren-Grundkurs ('Maschinenklang'), einfältigste Rhythmen im Zweiviertel-Takt und klischeehafte Texte zum buchstäblichen Fremdschämen bestätigen neben billigen Synthesizer-Sounds (Presets eines Keyboarders aus der Einsteigerklasse?), dass die Zeit für NACHTFALTER einfach noch nicht reif ist (falls sie es angesichts der offensichtlichen Talentfreiheit der beiden Protagonisten überhaupt jemals kommen wird), um mit ihren musikalischen Ergüssen an die breite Öffentlichkeit zu treten.

FAZIT: "Was bleibt" ist ein absoluter Totalausfall, in dem sich die schlimmsten Vorurteile gegenüber sogenanntem "Gothic" (die Originale aus den frühen 1980ern erbleichen vor Schmach, wenn sie NACHTFALTER hören) ausnahmslos alle bestätigen. Allein für dieses Album sollte man der Plattenfirma die Lizenz zum Pressen von Tonträgern entziehen. GEMA, übernehmen Sie!

Andreas Schiffmann (Info) (Review 745x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Wertung: 1 von 15 Punkten [?]
1 Punkte
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Tracklist:
  • Für mich
  • Anderes Leben
  • Maschinenklang
  • Eine Stimme
  • Vollkommenheit
  • Im Schatten
  • Folge mir
  • Nacht
  • Nur noch einmal
  • Maschinenklang (Elektro Version)

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
Kommentare
hendrik
gepostet am: 16.05.2019

Deshalb hab ich auch gern mal Scheißplatten auf dem Tisch - Verrisse machen zuweilen einfach am meisten Spaß, egal ob man sie schreibt oder liest...

Und schließlich ist es eine Win-Win-Situation: Die Promo-Wirkung für die Band dürfte umso größer sein, je galliger der Verriss ausfällt. Ich habs mir jedenfalls sofort angehört.

Und unterschreibe das Urteil auch inhaltlich :)

Danke für den Heiterkeitsausbruch!
Christian M.
gepostet am: 22.05.2019

Der Herr Schiffmann scheint ja ein ausgefuchster Musikprofi zu sein.
Selten so eine Respektlosigkeit gelesen.
Fundiert und sachlich stelle ich mir anders vor.
Das zeugt von einer verkorksten, unreifen Persönlichkeit.
Jochen
gepostet am: 24.05.2019

Da ist er endlich. Hat gedauert, aber unvermeidlich, der Pawlowsche Reflex-Kommentar eines Trolls, der nichts, aber rein gar nichts zur Musik des besprochenen Albums auszusagen hat. Stattdessen sich bemüßigt fühlt, den Kritiker zu beleidigen. Gibt das gute Gefühle, bestätigt es die Relevanz der eigenen Existenz? Muss ja, sonst würde man so einen Schwund wohl nicht absondern. Da hat der Herr Schiffmann ein scharfes, aber begründetes Urteil abgegeben und was kommt ist "Mimimi, so ein Böser!" Jep, mag sein, aber durchaus zu Recht. Und dabei ist er fast schon zu euphemistisch. "Die beiden jungen Musiker" - also wirklich nicht, den Fotos nach zu urteilen. Das hat nix mit der Musik zu tun - würde mich schon interessieren, warum die hörenswert sein soll? Trauriges Gemurkse es ist. Oder nicht? Beleg bitte.
Christian M.
gepostet am: 24.05.2019

Mein Kommentar hat auch nichts mit der Musik zu tun. Richtig erkannt.
Sie hat mit dem miserabel geschriebenen Review zu tun.
Kritik kann man deutlich besser verpacken.
Ob die Musik gefällt ist völlig irrelevant (das siehst zum Glück jeder anders).
Ich bin übrigens kein Troll.
Jochen
gepostet am: 14.06.2019

Bloße Behauptungen aufführen, die eigene Befindlichkeit als Maßstab nehmen, Argumente ignorieren und inhaltlich rein gar nichts zu sagen haben - wenn das nicht die Wesenheit eines Trolls ist, was dann?
Christian M.
gepostet am: 04.07.2019

User-Wertung:
11 Punkte

Echt jetzt. Ich habe mir jetzt tatsächlich die Musik angehört. Wie gesagt, das Review ist und bleibt scheisse.
Christian M.
gepostet am: 04.07.2019

Nur zur Info: Ich lese seit 10 Jahren auf Musikreviews mit. Ich denke ein Rezensent, der tausende Reviews geschrieben hat, hat einfach kein gesundes Verhältnis mehr zur Musik, die er kritisiert. Meine Meinung.
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
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