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WARP: WARP (Review)

Artist:

WARP

WARP: WARP
Album:

WARP

Medium: CD/Download
Stil:

Stoner-, Blues-, Psychedelic-Rock

Label: Eigenvertrieb
Spieldauer: 33:15
Erschienen: 15.02.2019
Website: [Link]

Rockmusik aus Israel.
Mit dem selbstbetitelten Album WARP liegt ein Kleinod an Musik vor dem Hörer, das acht Songs Rock`n`Roll-Musik in einer Spielzeit von 33 Minuten vereint.

„Das Auge hört mit.“ Kann man das so stehen lassen?
Zumindest erzeugt das Auge hier eine gewisse Neugierde auf die CD, denn die Aufmachung des Digipaks ist schon etwas mystisch, auch wenn es leider recht spärlich ausgefallen ist, enthält es die Texte der Songs und ist ähnlich wie ein Kirchenfenster gestaltet.
Auf dem Cover befindet sich ein zusammengesetztes Bild, das mit seinem Hauch von Mythologie sicherlich nicht jedermanns Geschmack trifft.

Kommen wir zur Musik.
Die Band spielt seit drei Jahren zusammen und obwohl die Mitglieder aus der lokalen Punk-Szene stammen, veröffentlichen diese hier ein Album mit riffbasierter Rockmusik.
Schon die Gitarre beim ersten Song „Wretched“ bestärkt diese Aussage. Das ist gut gespielter Stoner-Rock. Sehr rau dargeboten. Die Stimme des Sängers bringt auch etwas Blues mit ins Spiel und die Kombination gefällt. Selbst wenn der Song einen nicht umhaut, so prägt sich die Gitarre schon intensiv ein. Das Stück nimmt an Tempo zu und man vermisst hier kaum, dass der Sänger lange gar nichts singt. Erst zum Ende hin übernimmt wieder Gesang das Gitarrenspiel, so dass sich in den knapp fünf Minuten ein positiver Eindruck breit macht.

Um diesen Eindruck weiterzuführen, bleiben zwischen den Tracks keine Pausen und die zweite Nummer schließt nahtlos an den Opener an. Durch die fließenden Übergänge bekommt das Album hier und da die Form einer kleinen Rockoper.
Ein wenig erinnert es so auch an alte PINK FLOYD-Veröffentlichungen.

„Into my life“ endet mit einem Gitarrensolo und das folgende „Gone Man“ wartet mit einem schnelleren Rhythmus auf. Dieses Stück ähnelt den vorherigen sehr, gerade weil es auch wieder mit einem Gitarrensolo endet, um dann in das einminütige Zwischenstück „‘Confusion will be my Epitaph‘ Will Be My Epitaph“ überzugehen. Leider muss an dieser Stelle festgehalten werden, dass diese Nummer eigentlich nicht zum Album passt, denn danach geht es genau so weiter wie die CD begonnen hat.

Stark gitarrenlastige Songs, die durchweg gut rocken, etwas Psychedelic- und Stoner-Charakter aufweisen und allesamt nach vorne gehen. Zwar sind die Songs nicht schlecht, aber es ist zugleich auffällig, dass gerade vom Aufbau und vom Gesang her, der auf der kompletten Scheibe nur wenige Betonungen setzt, die Stücke sehr ähnlich klingen und zum Teil ziemlich in die Länge gezogen sind.

FAZIT: Dem Fan von Stoner-, Psychedelic-, aber auch Garagen- und Blues-Rock wird die israelische Band WARP mit ihrem selbstbetitelten Debüt einige Freude bereiten. Gerade weil die Musiker der Band eigentlich aus der Punk-Szene Israels kommen, sei auch allen Punk-Freunden, die gerne etwas über den Tellerrand schauen, „Warp“ ans Herz gelegt.

Gast-Rezensent (Info) (Review 1466x gelesen, veröffentlicht am )

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  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Wertung: 9 von 15 Punkten [?]
9 Punkte
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Tracklist:
  • Wretched
  • Into My Life
  • Gone Man
  • "Confusion Will Be My Epitaph" Will Be My Epitaph
  • Intoxication
  • Out Of My Life
  • Hey Littly Rich Boy II
  • Enter The Void

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

  • WARP (2019) - 9/15 Punkten
Interviews:
  • keine Interviews
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