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The Ferrymen: A New Evil (Review)

Artist:

The Ferrymen

The Ferrymen: A New Evil
Album:

A New Evil

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Melodic Power Metal

Label: Frontiers Music Srl.
Spieldauer: 51:38
Erschienen: 10.10.2019
Website: [Link]

Betrachtet man sich die drei Musikanten, die nun unter dem Label THE FERRYMEN mit „A New Evil“ ihren zweiten Streich nach ihrem 2017er Debüt „The Ferrymen“ auf den Markt werfen, kann man getrost mit der Zunge schnalzen. Da ist zum einen Ronnie Romero (CORELEONI, RAINBOW, LORDS OF BLACK), dessen mächtiges Organ zum Besten gehört, was die Metal-Szene aktuell zu bieten hat, zum anderen Magnus Karlsson, dessen Fähigkeiten als Produzent, Multi-Instrumentalist und Songwriter bereits bei ALLEN/LANDE, PLACE VENDOME, THE CODEX, KISKE/SOMERVILLE und PRIMAL FEAR glänzend zur Geltung gekommen sind. Mike Terrana am Schlagzeug vervollständigt das Trio in seiner unnachahmlichen Art, die Felle zu bearbeiten.

Und um es gleich vorweg zu nehmen: „A New Evil“ ist im Vergleich zum Debüt durchaus von anderem Kaliber, tatsächlich ein deutlicher Schritt nach vorn, mit stärkeren Melodien, einprägsameren Hooks und auch in Sachen Produktion haben Karlsson & Co. deutlich eine Schippe draufgelegt. „Don´t Stand In My Way“ startet mit epischen Streichern, in der Folge entwickelt sich eine Nummer, die durch Geschwindigkeitswechsel und einen Mega-Chorus gefällt. Ein perfekter Einstand.

„Bring Me Home“ nimmt das Tempo etwas heraus, ohne die Spannung zu verlieren, bevor sich mit „A New Evil“ in der Tat „a different kind of beast“ Bahn bricht: Flirrende Keyboards fabrizieren das erste Thema des Songs, das im weiteren Verlauf immer wieder von den Gitarren aufgenommen wird. Pumpende Drums kreieren in Verbindung mit Bass und der unwiderstehlichen Gesangslinie eine grandiose Melange, die zum Besten gehört, was Magnus Karlsson jemals fabriziert hat. Anspieltipp!

„The Night People Rise“ macht dort weiter, wo der Titel-Track aufgehört hat. Wieder komponiert Karlsson hier ein Thema, das zunächst von den Gitarren vorgestellt wird, im Laufe des Songs weiter prägnant im Vordergrund bleibt und neben der tollen Gesangslinie den Song dominiert. Romero liefert einmal mehr eine exorbitante Gesangsleistung ab.
„Save Your Prayers“ mit sakral anmutendem Einstieg rockt durchaus härter, während „Heartbeat“ als pumpende Power-Ballade weitere Glanzlichter setzt. „Our Own Heroes“ zieht im Anschluss das Tempo wieder beachtlich an, symphonische Metal-Anleihen inklusive.

„No Matter How Hard We Fall“ und „My Dearest Fear“ nehmen diesen Symphonic-Touch auf, ohne zu soft daherzukommen, bevor mit „You Against The World“ und „All We Got“ der perfekt hard-rockende Abschluss des Longplayers zelebriert wird.

FAZIT: Das Triumvirat ROMERO-KARLSSON-TERRANA schiebt zwei Jahre nach dem Debüt unter dem Banner THE FERRYMEN mit „A New Evil“ ein Album nach, dessen Stärken in überdurchschnittlichem Songwriting, perfekter Produktion und dezenten Symphonic-Metal-Anleihen liegen, das Ganze von einem der zur Zeit besten Metal-Shouter des Planeten vergoldet. Essentiell für Metalheads mit einem Faible für große Melodien in der Tradition RONNIE JAMES DIOs, ALLEN/LANDEs and the like.

Stefan Haarmann - Stellv. Chefredakteur (Info) (Review 4221x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 14 von 15 Punkten [?]
14 Punkte
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Tracklist:
  • Don’t Stand In My Way
  • Bring Me Home
  • A New Evil
  • The Night People Rise
  • Save Your Prayers
  • Heartbeat
  • Our Own Heroes
  • No Matter How Hard We Fall
  • My Dearest Fear
  • You Against The World
  • All We Got

Besetzung:

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