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Arab Strap: As Days Get Dark (Review)

Artist:

Arab Strap

Arab Strap: As Days Get Dark
Album:

As Days Get Dark

Medium: CD/Download
Stil:

Indie-Pop

Label: [PIAS]
Spieldauer: 47:25
Erschienen: 05.03.2021
Website: [Link]

Zuweilen stellt sich ja schon die Frage, warum es manche Musiker überhaupt für notwendig halten, das Ende eines Projektes bekannt zu geben. Zumindest im Falle der Schotten AIDAN MOFFAT und MALCOM MIDDLETON – auch bekannt als ARAB STRAP – war es doch sowieso klar, dass sie irgendwann wieder zusammenfinden würden, als sie 2006 mit einem grandiosen Abschiedskonzert in Glasgow das (scheinbare) Ende von ARAB STRAP propagierten. Das rührt wohl daher, dass die beiden schrulligen Charaktere auch im Rahmen ihrer parallel laufenden Solo-Karrieren immer mal wieder aufeinander zugingen.

2016 begannen sie dann versuchsweise wieder live zusammenzuspielen, um anzutesten, was sich musikalisch daraus vielleicht ergeben könnte und nun – 15 Jahre nach dem offiziellen „Aus“ – gibt es das siebte Studioalbum von ARAB STRAP. Und es klingt so, als habe es genau diese 15 Jahre des Stillstands überhaupt nicht gegeben. Einfach die guten alten Zeiten aufleben zu lassen, ist also nicht so die Sache von AIDAN MOFFAT und MALCOM MIDDLETON (die ziemlich wörtlich genau das auch zum Thema des Openers „The Turning Of Our Bones“ machen).
As Days Get Dark“ ist dabei weder ein wehmütiger Blick zurück noch eine neurotische Suche nach einem Bruch mit der Vergangenheit geworden, sondern ein morbide/skurriles ARAB STRAP-Update - sowohl aus inhaltlicher wie auch musikalischer Hinsicht.

FAZIT: ARAB STRAP finden auf ihrem siebten Album Mittel und Wege - unter Mithilfe des alten Produzentenkumpels PAUL SAVAGE - die unberechenbaren musikalischen Experimente der Vergangenheit in einem bemerkenswert eleganten Mix aus New Wave, Kraut- und Post-Rock-Elementen, Club-Beats, E-Pop und schrägem Gitarrenpop mit zuweilen innovativen Ansätzen, wie jazzigen Bläsersätzen, Techno-Synthies und angeschrägten Streicher-Parts, auf hohem Niveau in die Gegenwart zu überführen. Insbesondere songwriterisch und arrangement-technisch setzen die Jungs nochmal tüchtig eins drauf und legen ein bemerkenswert souveränes, brillantes, altersweises Spätwerk auf der Höhe der Zeit vor. Nur an dem wie gewohnt schläfrig hingeschlurften, dezidiert unambitionierten, vom starken Schotten-Akzent geprägten Sprechgesang hat sich nichts geändert.

Ullrich Maurer (Info) (Review 1332x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 10 von 15 Punkten [?]
10 Punkte
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Tracklist:
  • The Turnings Of Our Bones
  • Another Clockwork Day
  • Compersion Pt 1
  • Bluebird
  • Kebabylon
  • Tears On Tour
  • Here Comes Comus!
  • Fable Of The Urban Fox
  • I Was Once A Weak Man
  • Sleeper
  • Just Enough

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
Kommentare
Sick
gepostet am: 09.03.2021

User-Wertung:
14 Punkte

Meiner Meinung viel zu schlecht bewertet hier. Mit das beste Arab Strap Album. 14/15.
Was für ein Comeback nach 15 Jahren!
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
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