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Burning Point: Arsonist Of The Soul (Review)

Artist:

Burning Point

Burning Point: Arsonist Of The Soul
Album:

Arsonist Of The Soul

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Heavy Metal

Label: AFM / Soulfood
Spieldauer: 49:22
Erschienen: 22.10.2021
Website: [Link]

Finnischer als die neue BURNING POINT-Langrille kann Power Metal 2021 nicht mehr werden, wobei sich die Band allerdings sympathischerweise an alten Werten orientiert - was ja auch insofern passt, dass sie längst nicht mehr zu den Newcomern der Szene gehört, obwohl man sie vielleicht noch als solche wahrnimmt.

Jugendliche Frische hat sich das seit über 20 Jahren existierende Quintett jedenfalls bewahrt, als es ans Komponieren und Einspielen von "Arsonist Of The Soul" ging. Leader und Gitarrist Pete Ahonen schüttelt sich mit offensichtlicher Leichtigkeit satte Riffs und flinke Leads aus dem Handgelenk, während sich der neu hinzugekommene italienische Sänger Luca Sturniolo als rau intonierender Glücksgriff mit einem feinen Gespür für eingängige, aber im Genre-Kontext nicht abgedroschen wirkende Melodien erweist. Dass der jüngst hinzugestoßene Bassist Jarkko Poussu (kommt von den Ur-Thrashern A.R.G.) ebenfalls viel Erfahrung mitbringt, ist dagegen eher eine Fußnute, doe BURNING POINT mehr Credibility verleihen mag.

Zu Beginn reichen die subtil mit Keyboard untermalten Doublebass-Granate ´Blast In The Past´ und ´Rules The Universe´ nahe an ähnliche Kaliber von Stratovarius heran - beispielsweise ´Forever Free´ -, wobei die Refrains ähnlich treffsicher und mit chorischem Gesang in Szene gesetzt wurden. Im weiteren Verlauf treten in Form von ´Off The Radar´ und ´Eternal Life´ diesen Tracks mindestens ebenbürtige Tempomacher auf.

Relative Verschnaufpausen wie das abwechselnd melancholische und selbstbewusst stampfende ´Out Of Control´, das ähnlich gestrickte ´Will I Rise´ oder der ausgebremste Feuerzeug-Schwenker ´Calling´ (hier könnte man die nationalen Veteranen Tarot als Assoziation ins Feld führen) relativieren das schwungvolle Bild zugunsten von mehr Abwechslung als auf der einen oder anderen früheren Platte der Gruppe aus der weit nördlich gelegenen Sentenced-Stadt Oulu.

Uptempo-Ware wie ´Persona non Grata´ oder ´Hit The Night´ geht auf stimmige Weise in Richtung Edguy oder Helloween, und auch setzt zwischendrin eine leicht düster schleppende Nummer wie ´Arsonist Of The Soul´ einen wohltuenden Kontrast.

FAZIT: Satter, trotzdem höchst melodischer Power Metal europäischer Couleur, wie er einmal gemeint war - BURNING POINT treten mit ihrem bisher ausgewogensten und härtesten Album endgültig das Erbe der oben Genannten an.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 766x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 12 von 15 Punkten [?]
12 Punkte
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Tracklist:
  • Blast In The Past
  • Rules The Universe
  • Out Of Control
  • Persona non Grata
  • Arsonist of the Soul
  • Hit The Night
  • Running in the Darkness
  • Calling
  • Off The Radar
  • Fire With Fire
  • Will I Rise
  • Eternal Life

Besetzung:

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