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Faira: Fireflies And Bats (Review)

Artist:

Faira

Faira: Fireflies And Bats
Album:

Fireflies And Bats

Medium: Download
Stil:

Singer/Songwriter, Folk

Label: Eigenvertrieb
Spieldauer: 32:45
Erschienen: 14.05.2021
Website: [Link]

Bereits 2013 veröffentlichte die in Köln lebende und arbeitende Songwriterin SOPHIA SPIES unter ihrem Künstlernamen FAIRA ein erstes Album mit eigenen Songs, auf dem sie bereits anklingen ließ, dass man mit konventionellen Genre-Begriffen in ihrem Falle nicht besonders weit kam. Denn die junge Dame möchte sich nicht entscheiden müssen, ob sie als Folk-Künstlerin im Akustik-Format, als Bandleaderin mit Indie-Pop-Appeal, als Gitarristin oder als Bassistin, als Poetin oder Liedermacherin, auf Deutsch oder auf Englisch agieren soll – und macht dann einfach alles. Und zwar alleine als waschechte Selfmade-Woman ohne Label- und Promo-Unterstützung.

Nachdem ihr letztes Album „The Talk“ noch ein kollaboratives Projekt war, an dem etwa auch ihre musizierenden Geschwister beteiligt waren, ist das neue Werk nun eine pandemiebedingte Solo-Angelegenheit geworden, die SOPHIA – alleine mit einem Mikro, Stimme und Gitarre - an drei Tagen „im Spitzboden“ ihrer Küche einspielte. Was bei Geringeren vielleicht zu Eintönigkeit und Langeweile geführt hätte, lässt stattdessen ihre faszinierend komplexen, hochmelodischen Kompositionen und die mit dezenten Overdubs angereicherten, dann doch wieder erstaunlich abwechslungsreichen Arrangements zu voller Blüte gelangen – und dementsprechend wirken.

Wer also nicht unbedingt laute Töne und üppige Produktionen zum Glücklich-Sein braucht und wem traditionelle Folk-Formate allein nicht reichen, der sollte sich mal mit FAIRA beschäftigen.

FAZIT: „A Predictable Series Of Waltzes“ – der Untertitel des neuen Albums „Fireflies And Bats“ der Kölner Songwriterin FAIRA – kann nur ironisch gemeint sein, denn obzwar durchaus ein paar Walzer zu hören sind, sind diese in keiner Weise vorhersehbar. Tatsächlich gelingt FAIRA hier etwas Bemerkenswertes: Indem sie sich auf der technischen Seite auf das Folk-Format beschränkt, gelingt es ihr mittels ihrer ambitionierten Kompositionen, den sich in immer neue Richtungen windenden Melodien und den sympathisch offenherzigen autobiographischen Texte, mit denen die ihr Leben kommentiert, ein genresprengendes, auf das Wesentliche konzentriertes Songwriter-Album in Form einer selbsterklärenden musikalischen Visitenkarte zu erschaffen.

Ullrich Maurer (Info) (Review 3305x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 12 von 15 Punkten [?]
12 Punkte
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Tracklist:
  • Age Old Mourning
  • Best Listener
  • Fireflies And Bats
  • Hautensilien
  • In A Room
  • My Grandmothers Teeth
  • Obviously Enough
  • Stiffen Up
  • The Falcon
  • Warm Feet

Besetzung:

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