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Victory: Gods of Tomorrow (Review)

Artist:

Victory

Victory: Gods of Tomorrow
Album:

Gods of Tomorrow

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Heavy Metal

Label: AFM / Soulfood
Spieldauer: 53:09
Erschienen: 26.11.2021
Website: [Link]

Das letzte VICTORY-Album ("Don't Talk Science" wurde von der Urbesetzung eingespielt) liegt ziemlich genau zehn Jahre zurück, also darf man bei „Gods of Tomorrow“ in der Tat von einem Comeback sprechen - und soviel vorweggenommen: Es ist eine Rückkehr in Bausch und Bogen.

Die 1984 gegründete Band stand immer ein wenig im Schatten von Accept (und von den internationalen Pop-Superstars Scorpions sowieso) erfreute sich aber lange Zeit ebenfalls einer beträchtlichen Schar von Mainstream-Fans, die sie durch die Hochphase des Arena-Rock brachten. Jene goldene Zeit ist längst vorbei, doch geblieben sind Mastermind Herman Franks Fähigkeiten, anhand satter Riffs Songs zu schreiben, deren Hooks sich partout nicht abnutzen, obwohl sie sofort ins Ohr gehen.

Das neue Werk des naturgemäß umbesetzten Quintetts klingt also einmal mehr im besten Sinn zeitlos. Sänger Gianni Pontillo ist eine Entdeckung wert und erinnert etwa im breitbeinigen Opener ´Love & Hate´ oder während der treibenden Dampframme ´Into the Light´ an Twisted Sisters Dee Snider zu Widowmaker-Zeiten. ´Dying in Your Arms´ ist eine Feuerzeug-Ballade vor dem Herrn für die Stadien der 1980er, wohingegen das stampfende Midtempo von ´On Fire´ und ´In Rock We Trust´ Franks auf ex-Kollegen Accept zu jener Zeit gebürstet ist, als er noch zur Band gehörte.

Im Übrigen haben VICTORY auch die für teutonischen Stahl praktisch zwingenden Chöre im Aufgebot, wobei ´Hold on to Me´ und das flottere ´Rising Force´ als mustergültige Ohrwürmer hervorstechen. ´My Own Desire´ peitscht das alte Ross schließlich mit viel Doublebass an den meisten Melodic-Metal-Parvenus jüngerer Zeit vorbei übers Ziel.

FAZIT: Willkommen zurück, VICTORY - dei wohl führende deutsche Metal-Fregatte aus der zweiten Schlachtreihe reicht mit "Gods of Tomorrow" ein Album ein, das keinen Wunsch der Szene-Basis offenlässt und das Original-Line-up im Grunde vergessen macht.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 2121x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 12 von 15 Punkten [?]
12 Punkte
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Tracklist:
  • 01. Intro
  • 02. Love & Hate
  • 03. Gods Of Tomorrow
  • 04. Cut To The Bone
  • 05. Dying In Your Arms
  • 06. Hold On Me
  • 07. Into The Light
  • 08. Mad
  • 09. Unconditional Love
  • 10. My Own Desire
  • 11. On Fire
  • 12. Rising Force
  • 13. In Rock We Trust
  • 14. Leave You Alone (CD Bonus)

Besetzung:

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