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Astrosaur: Portals (Review)

Artist:

Astrosaur

Astrosaur: Portals
Album:

Portals

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Instrumental Post-Rock, Sludge

Label: Pelagic Records
Spieldauer: 47:33
Erschienen: 18.11.2022
Website: [Link]

Was ist Zeit?
Was ist Raum?
Und wo ist der Platz des Lebens in diesem Konstrukt?
ASTROSAUR befassen sich auf „Portals“ mit dem Konzept von Zeit, Raum und Multiversen und vertonen die Geschichte der Entwicklung als nie enden wollenden Kreislauf.
Musikalisch tauchen die Herren aus Norwegen in die (Un-)Tiefen des Sludge ab. Die Riffs dröhnen, das Schlagzeug hämmert stoisch. Das ist aber nur eine Seite der Medaille. Denn trotz dieser klanglichen Erdverbundenheit kommt die Charakteristik einer Astralreise nicht zu kurz.
Das Cover-Konzept passt also bestens.

Diese Gegensätzlichkeit lässt sich sehr gut am Beispiel des abschließenden Longtracks „Eternal Return“ erklären. Trotz tief vibrierender Riffs, findet die Experimentierfreude des Jazz ihren Raum, genauso wie sich kalte Technik und stoisches Gehämmer in den Motiven der Gitarren auftun.
Damit reizt „Portals“ entsprechend seiner Thematik zwei gegensätzliche Pole aus. Auf der einen Seite steht die Festigkeit und Schwere der Erde, repräsentiert von stoischen Grooves und metallischem Riffing. Dem gegenüber schafft sich aber auch immer eine luftige Sternengucker-Atmosphäre ihren Raum. Da klingen die Gitarren dann sehr verspielt und melodiös verschachtelt.
Das große Plus dieser Band ist es, dass sie nie den Song aus den Augen verliert. Hier wird nicht um des Könnens willen gefrickelt. Jede ausladende oder technisch komplex tönende Passage verfolgt einen Zweck und füllt die Musik mit Spannung. Damit…

FAZIT: …haben ASTROSAUR ein sehr dynamisches Monstrum instrumentaler Musik geschaffen. Wer will, kann auf „Portals“ eine Vielzahl von Zwischentönen und emotionaler Wendungen entdecken. Die Musik eignet sich aber auch sehr gut dazu, den Hörer wie in einem Sog zu verschlingen. Das instrumentale Auf und Ab richtet den Blick in Gänze jedoch eher gen Sternenhimmel, als ein schwarzes Loch zu sein.

Dominik Maier (Info) (Review 827x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 12 von 15 Punkten [?]
12 Punkte
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Tracklist:
  • Opening
  • Black Hole Earth
  • The Deluge
  • Reptile Empire
  • Eternal Return

Besetzung:

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