Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Charlie Griffiths: Tiktaalika (Review)

Artist:

Charlie Griffiths

Charlie Griffiths: Tiktaalika
Album:

Tiktaalika

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Progressive Metal

Label: Inside Out / Sony
Spieldauer: 52:35
Erschienen: 17.06.2022
Website: [Link]

Ganz schön viel Modern-Prog-Metal-Promis aus der zweiten Reihe hier… Scherz beiseite, man muss selbst als Szene-affiner Hörer nicht wissen, wer CHARLIE GRIFFITHS ist, nämlich der Gitarrist der britischen Überflieger Haken. Bei "Tiktaalika" handelt es sich um den ersten musikalischen Alleingang des hier als Multi-Instrumentalist auftretenden Mannes, der dafür auch ein paar geläufige Gäste mit ins Boot geholt hat.

Weit weg von der Ausrichtung der letzten beiden Releases seiner Hauptband ist CHARLIE GRIFFITHS´ erstes Soloalbum nicht. Stellvertretend für den modernen Progressive-Metal-Sound, den der Englishman auf „Tiktaalika“ fährt, stehen auch einige der erwähnten Gäste – allen voran der singende Schreihals Tommy Rogers, denn Fans von dessen Combo Between The Buried And Me dürften angesichts der abgedrehten Rhythmik und waghalsigen Stilwechsel in den bis zu neun Minuten langen Tracks der Platte begeistert sein.

Nach dem Intro ´Prehistoric Prelude´ wartet bereits das rhythmisch verschachtelte ´Arctic Cemetery´ mit Rogers´unvergleichlichen Screams auf; er veredelt auch das abschließende ´Under Polaris´, das sich ebenfalls als Signature-Track eignet, wohingegen ´Luminous Beings´ eine eher zarte Seite des Projekts abdeckt, das im Übrigen auf einem "geologischen" Konnzept (The Ocean lassen grüßen…) beruht.

Die beiden Longtracks ´In Alluvium´ und ´Dead in the Water´ decken mittig in der Tracklist platziert in jeweils über acht Minuten alles ab, was GRIFFITHS stilistisch zu bieten hat. Was "Tiktaalika" letztlich so fesselnd macht, ist das hervorragende Gespür des Mannes für Melodien und transparente, aber keinesfalls simple Arrangements.

Das die instrumentalen Fertigkeiten der Protagonisten hervorhebende Songwriting trägt aber auch immer wieder traditionelle Züge, zu denen wiederum die Beiträge von Keyboarder Jordan Rudess (Dream Theater) und Saxofonist Rob Townsend (Steve Hackett) passen. Der ultimative Anspieltipp ist dann aber trotzdem die Prog-Core-Breitseite ´Crawl Walk Run´ mit Brüllwürfel Danïel De Jongh von den seligen Textures.

FAZIT: Fans von Haken, Between The Buried And Me, Devin Townsend, Leprous und Konsorten müssen CHARLIE GRIFFITHS´ erstes Soloalbum gehört haben.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 764x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 12 von 15 Punkten [?]
12 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • 1. Prehistoric Prelude
  • 2. Arctic Cemetery
  • 3. Luminous Beings
  • 4. In Alluvium
  • 5. Dead in the Water
  • 6. Digging Deeper
  • 7. Tiktaalika
  • 8. Crawl Walk Run
  • 9. Under Polaris

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Vervollständige: Wer anderen eine ___ gräbt, fällt selbst hinein.

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!