Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Cyril: Amenti's Coin - Secret Place Pt. II (Review)

Artist:

Cyril

Cyril: Amenti's Coin - Secret Place Pt. II
Album:

Amenti's Coin - Secret Place Pt. II

Medium: CD/Download
Stil:

Progressive Rock

Label: Progressive Promotion Records
Spieldauer: 49:26
Erschienen: 22.02.2022
Website: [Link]

Der Dreijahresrhythmus wird beibehalten und auch die musikalische Ausrichtung wird ohne Brüche fortgesetzt. Dem Thema angemessen gehen CYRIL diesmal etwas wehmütiger zu Werke. Doch das Grundgerüst bleibt romantischer, symphonischer Neo-Prog mit gepflegten Härten dann und wann. Das I-Tüpfelchen sind wie üblich die Holzblasinstrumente, die Marek so gekonnt wie geschmackssicher einsetzt, und die der Musik eine besondere Note verleiht, die über Progressive Rock hinausweist.

Die Story von „Amenti’s Coin – Secret Place II“ ist die Variante einer klassischen Heldenreise. Der junge Omar möchte seine geliebte Sherin aus dem Totenreich befreien und trifft während seiner Reise auf Widersacher, Freunde, eine Verführerin und einen Torwächter (der titelspendende Amenti), der bezahlt werden möchte. Der Trip endet mit einem Happy… Cliffhanger. Die Ungewissheit, ob Omar seine Sherin tatsächlich erst auf dem Totenbett wiedertrifft ist etwas unbefriedigend. Aber vielleicht geht ja mit „another story“ weiter wie der Schlusssatz vermuten lässt.

Wer das Album zu Secret Place Pt. I“ vermisst: Dabei handelt es nur um einen Song auf „Paralyzed“, von dem aus die Geschichte weitergesponnen wird.

Technisch ist das alles wieder auf hohem Niveau. Der Gruppensound ist voll, aber nie überladen, Larry B. und Manuel Schmid ergänzen sich als rauer und geschmeidiger Konterpart, Marek Arnold gibt den Keyboards viel Raum, lässt aber auch Ralf Dietsch an der Gitarre glänzen. Sehr gelungen der Akustikpart während „Desert Crossing“, der in eine vorwärtsdrängende Tastensequenz übergeht, die symphonisch begleitet wird, um dann mit Gebläse und Gesang zu explodieren. Ein Highlight. Insgesamt zeichnet sich das Album durch seine Geschmeidigkeit aus. Martin Schnellas Mastering und Mix sind homogen und klangvoll..

Sehr amüsant zudem, dass die von Guy Manning eingesprochene Passage an „Ernie’s Reise“ von GROBSCHNITT gemahnt. Ob beabsichtigt oder nicht, ist dabei egal, es zaubert ein Grinsen ins Gesicht.

FAZIT: Gewohnt hohe Qualität von Marek Arnold und seinen Mitmusikern, diesmal wieder unter dem CYRIL-Signet. Warm klingender Progressive Rock, der seine Wurzeln kennt und gewandt in der Gegenwart ausschlagen lässt. Genau das richtige Herzschmerz-Wohlfühl-Potential in diesen frostigen Zeiten.

Jochen König (Info) (Review 1142x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 11 von 15 Punkten [?]
11 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • On Sacred Ground (5:25)
  • A Letter Home (3:46)
  • My Father's Answer (5:06)
  • Desert Crossing (6:26)
  • Caravan (6:01)
  • Amenti's Coin (3:20)
  • A New Shangri-La (6:40)
  • The Temptress (4:02)
  • Arrival (8:40)

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Wieviele Tage hat eine Woche?

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!