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In Aevum Agere: Emperor of Hell – Canto XXXIV (Review)

Artist:

In Aevum Agere

In Aevum Agere: Emperor of Hell – Canto XXXIV
Album:

Emperor of Hell – Canto XXXIV

Medium: CD/Download
Stil:

Doom Metal

Label: Metal on Metal Records
Spieldauer: 48:04
Erschienen: 19.11.2021
Website: [Link]

Italien ist im globalen Kontext keine allzu große Metal-Nation, jedoch gibt es die eine oder andere bekanntere Band. IN AEVUM AGERE zählt vermutlich aber eher zu den noch minimal beschriebenen Blättern der Szene. Über das landeseigene Label Metal on Metal Records erschien im November 2021 das dritte Album „Emperor of Hell – Canto XXXIV“ und damit eine volle Packung kantigen Doom Metals. Der namensgebende Höllenkaiser eröffnet den Reigen irrwitziger Weise vor einem Stück, das sich „Intro“ schimpft und gibt die Marschroute des italienischen Zweimannprojekts vor. Langsame, wuchtige Riffs, ein heroischer Gesang und ein virtuoses Solospiel sorgen für Unterhaltung von Grund auf.

Wenn man das überflüssige Intro ignoriert, landet man direkt in „The City of Dis“, einem der überschwänglichsten und stärksten Songs der Platte. Die textliche Darbietung ist an Epik kaum zu überbieten und auch musikalisch finden wir uns in einwandfreien Midtempo-Stafetten wieder, die ins Blut gehen.
Dieses Momentum halten die beiden Neapolitaner von IN AEVUM AGERE lange Zeit aufrecht, variieren aber in der Stimmung ein wenig.
„Malebolge“ und „Sorrowful Goodbye“ sind in ihrer Natur eher melancholisch, der überwiegende Teil des Albums erinnert aber an den Soundtrack zu mittelalterlichen Heldensagen. Auch der Untertitel „Canto XXXIV“ beflügelt die bardenhafte gesangliche Leistung von Band-Mastermind Bruno Masulli in heroische Sphären.

IN AEVUM AGERE bedienen sich überwiegend an den bewährten Klängen und Rhythmen des Doom Metals, steigern gelegentlich das Tempo und zeigen in Titeln wie das instrumentale „In Phlegethon“, „Allegorical Images“ und „The Straight Path Was Lost“ aber auch ihr Gespür für musikalischen Tiefgang. Hier lohnt es sich, genau hinzuhören und die Soli zu genießen, die einem durch den Gehörgang schallen. Während der Großteil der Platte im seichten, aber soliden Unterhaltungssegment weilt, sorgen diese gelegentlichen Akzente für Highlights und heben das Album damit etwas über den Durchschnitt.

FAZIT: „Emperor of Hell – Canto XXXIV” ist sowohl einsteigerfreundlich als auch für hartgesottene Doom-Metal-Veteranen interessant. Das Grundgerüst ist altbekannt, aber IN AEVUM AGERE stülpen ihm ihre eigene Maske über und treffen damit den Nerv von Epik-Liebhabern.

Torben Skibbe (Info) (Review 800x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 11 von 15 Punkten [?]
11 Punkte
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Tracklist:
  • Emperor of Hell
  • Intro
  • The City of Dis
  • Malebolge
  • In Phlegethon
  • Chiron
  • Sorrowful Goodbye
  • Allegorical Images (Universal Destiny)
  • The Straight Path Was Lost

Besetzung:

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