Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Schizophrenia: Recollections Of The Insane (Review)

Artist:

Schizophrenia

Schizophrenia: Recollections Of The Insane
Album:

Recollections Of The Insane

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Death / Thrash Metal

Label: Eigenvertrieb
Spieldauer: 43:20
Erschienen: 18.02.2022
Website: [Link]

Ganz klassischer Death Thrash nach US-amerikanischen Mustern ist immer eine Seltenheit geblieben, weshalb rare "Gewächse" wie die ersten beiden Alben von Demolition Hammer, Solstice aus Florida oder Devastation (1991: "Idolatry"!) bis heute umso höher gehandelt werden. SCHIZOPHRENIA sind nun tatsächlich eine junge Band, die sich diesem Sound verschrieben hat und dabei nicht einmal aus dessen Ursprungsland kommt.

Das belgische Quartett trat 2020 mit der EP "Voices" zum ersten Mal an die Öffentlichkeit und überzeugte den Untergrund prompt mit seinen punktgenau geknüppelten Stilblüten, nun versucht sich die Band erstmals an einem "abendfüllenden" Release und zieht sich dabei mehr als achtbar aus der Affäre.

"Recollections Of The Insane" bietet nicht mehr und nicht weniger als eine souveräne Gratwanderung zwischen grober Kelle und verspielter Gitarrenarbeit, wobei die Antwerpener in Person von Bassist Ricky Mandozzi einen markigen Frontmann in ihren Reihen haben, der faucht und spuckt, was das Zeug hält, aber immer gut verständlich bleibt.

Dazu passt der Umstand, dass SCHIZOPHRENIA ihre rhythmisch bisweilen unverhofft vertrackten Kompositionen auf eingängige Refrains ausrichten, die häufig mit Gitarrenleads unterlegt werden und dadurch einen hymnischen Charakter erhalten. Die transparente Produktion, die sämtliche Instrumente gut hörbar zur Geltung bringt, bietet ideale Voraussetzungen für eine mitreißende Langzeitwirkung.

In jedem Fall muss man mit wenigen Metal-Genen ausgestattet sein, wenn man von den "Hits" ´Cranial Disintegration´, ´Monolith´ und ´Souls of Retribution´ kaltgelassen wird.

FAZIT: Semi-technischer Death Thrash, gesegnet mit starkem Songwriting und insgesamt einem Flair, das die oben erwähnten Klassiker ins Gedächtnis ruft, gleichzeitig aber auch Lust auf eine Show von SCHIZOPHRENIA (und eben nicht zwangsläufig eines ihrer Vorbilder) macht.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 947x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 13 von 15 Punkten [?]
13 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • 01] Divine Immolation
  • 02] Cranial Disintegration
  • 03] Sea of Sorrow
  • 04] Monolith
  • 05] Onwards to Fire
  • 06] Souls of Retribution
  • 07] Inside the Walls of Madness
  • 08] Fall of the Damned
  • 09] Stratified Realities

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Sieben mal sieben sind?

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!