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Soulsplitter: Connection (Review)

Artist:

Soulsplitter

Soulsplitter: Connection
Album:

Connection

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Progressive Metal

Label: Eigenvertrieb / Just for Kicks
Spieldauer: 48:25
Erschienen: 11.03.2022
Website: [Link]

Auf ihrem neuen Album geben sich SOULSPLITTER eindeutig als zeitgemäße Progressive-Rock- bis -Metal-Band aus, denn das Quintett legt sowohl knackige Härte an den Tag als auch Wert darauf, keine selbstzweckhaft bandwurmartigen Lieder zu komponieren. So ist "Connection" ein relativ kompaktes, aber doch fantasievolles und mehr oder weniger unzweifelhaft auf die Gruppe zu münzendes Werk geworden, das eigentlich bei einem größeren Genre-Label erscheinen könnte.

Satte Riffs, kontrastiert durch synthetische Streicher-Arrangements und Klavierpassagen (höre das abschließende ´Reconnected´ als Prachtexemplar für unverbrauchten Piano-Einsatz), sind das entscheidende Gestaltungsmittel für SOULSPLITTERs Musik, was an sich nichts Besonderes darstellt, aber durch Frontmann Sami Gayeds Stimme einen individuellen Mehrwert erhält.

Davon abgesehen, dass die Band bei allem Einfallsreichtum und Spiel mit der Dynamik keine notwendigen Hooks vergessen hat, laden die psychologisch gefärbten Songtexte zum genaueren Hinhören ein, wobei es einem das besinnliche ´Disconnected´ mit Gastsängerin Viktorija Kukule und der verhältnismäßige Ruhepol ´Erosion´ ziemlich leicht machen.

Das Gleiche gilt auch für das auf der melodischen Ebene sehr einprägsame ´Glass Bridge´, während im positiv bissigen ´Incineration´ - dem schwächsten Track der Scheibe - die unpassenden Death-Metal-Growls stören. Als Highlight und Anspieltipp dieses klug anhand einer schlingernden Spannungskurve aufgespannten Song-Reigens empfehlen wir das prägnant auf den Punkt kommende ´Thrive´.

FAZIT: Das zweite SOULSPLITTER-Album ist seinem Vorgänger "Salutogenesis" (2019) in Sachen Songwriting und Umsetzung (Produktion!) überlegen und zeichnet sich im Progressive-Metal-Kontexte durch relative Eigenständigkeit und unaufgesetzte Emotionalität aus. Käme die Band nicht aus Deutschland, hätte sie längst einen internationalen Plattenvertrag, jede Wette. Mucke für Freunde von Muse, Antimatter und anderen jüngeren (britischen) Alternative-Prog-Acts.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 1554x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 12 von 15 Punkten [?]
12 Punkte
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Tracklist:
  • Disconnected
  • Glass Bridge
  • Incineration
  • Erosion
  • Thrive
  • Gratitude
  • Reconnected

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
Kommentare
Fenix
gepostet am: 15.03.2022

User-Wertung:
15 Punkte

Hey, vielen Dank für das Review! Freut mich sehr, dass die Scheibe dir gefallen hat!

Ich möchte allerdings darauf hinweisen, dass die Streicher keinesfalls synthetisch sind, sondern von einem Quintett der norddeutschen sinfonietta unter der Leitung von Fenix Gayed aufgenommen wurden :)
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
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