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Itai Kriss & Televana: All Aboard Vol. 1 Departures (Review)

Artist:

Itai Kriss & Televana

Itai Kriss & Televana: All Aboard Vol. 1 Departures
Album:

All Aboard Vol. 1 Departures

Medium: Download
Stil:

Global Jazz

Label: Avenue K Records/Itai Kriss Music
Spieldauer: 31:29
Erschienen: 05.06.2024
Website: [Link]

All Aboard Vol. 1 Departures“ ist kein Album des Abschieds, sondern des Aufbruchs. Eine Reise durch Europa, den Mittleren Osten, Afrika, bis in die Karibik. Weltläufiger Jazz der quicklebendigen Sorte, geprägt von Itai Kriss‘ regem Flötenspiel, das Erinnerungen an Herbie Manns „African Suite“ ebenso weckt wie an Hubert Laws‘ („Yoruba“) und Jeremy Steigs („Djinn Djinn“) Weltmusikausflüge.


Trotzdem hat Bandleader Kriss keine Probleme, als Flötist in den Hintergrund zu rücken, um anderen Instrumenten und gelegentlichen Gesangseinlagen, solistisch (Itai Kriss selbst) oder im Chor, Platz zu machen. Der variantenreiche und komplexe Percussion-Einsatz sorgt für eine swingende Grundlage, vor der sich Klavier und Trompete, beziehungsweise Flügelhorn bestens positionieren können. Wie bei den feurigen, sambaesken Parts von „Night Vision“.

Der „Beach Song“ begibt sich abwechslungsreich in den Mittleren Osten, lässt Amos Hoffmans Oud glänzen und zeigt Itai Kriss recht sicher im Intonieren hebräischer Lyrics. „Flânerie Brumeuse“ ist genau das, ein nachdenkliches Flanieren über die mitternächtlichen Boulevards der französischen Metropole Paris. Der ruhigste, dennoch spannungsgeladene Titel, ist perfekt als Erholungs- und Höhepunkt in der Mitte des leider nur rund halbstündigen Albums platziert.

Das Album flacht aber nicht ab, das pulsierende „Dakar“ ist mitreißend, „Prendido“ mit seinem „Afro-Cuban-Jazz“ verspielt, während das funkig-lässige „Seventh Life“ sich als Soundtrack für einen Film eignen würde, in dem die Protagonisten smooth die kalifornische Küste entlang cruisen. Henry Mancini hätte es gefallen. Salon-Musik für Outdoor-Events.


FAZIT: “All Aboard Vol. 1 Departures“ ist beschwingter Jazz, manchmal intim, manchmal an der Grenze zu Big Band-Grandezza. Traumverloren und tanzbar, weltgewandte Expeditionen von hervorragenden Musikern, mit einem exzellenten Flötisten an der Spitze.

Jochen König (Info) (Review 1165x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 11 von 15 Punkten [?]
11 Punkte
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Tracklist:
  • Agadir
  • Night Vision
  • Beach Song
  • Flânerie Brumeuse
  • Dakar
  • Prendido
  • Seventh Life

Besetzung:

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Interviews:
  • keine Interviews
Kommentare
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gepostet am: 07.07.2024

User-Wertung:
12 Punkte

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