Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Within Temptation: Worlds Collide Tour, Live in Amsterdam (Review)

Artist:

Within Temptation

Within Temptation: Worlds Collide Tour, Live in Amsterdam
Album:

Worlds Collide Tour, Live in Amsterdam

Medium: LP+CD+DVD
Stil:

Symphonic Metal

Label: Force Music Recordings
Spieldauer: 70:00
Erschienen: 21.06.2024
Website: [Link]

WITHIN TEMPTATION zählen neben NIGHTWISH und EVANESCENCE sicherlich zu den Big Three des Female-Fronted symphonischen Metal. Im Rahmen ihrer „Worlds Collide Tour“ spielten WITHIN TEMPTATION im November 2022 im Ziggo Dome in Amsterdam zwei Konzerte vor insgesamt mehr als 30.000 Zuschauern. Der Amsterdam-Auftritt vom 29. November ist nun in der Veröffentlichung „Worlds Collide Tour, Live in Amsterdam“ festgehalten und lässt den Zuhörer das Konzert zu Hause hautnah miterleben. Die Aufnahme ist als CD und DVD erschienen. Die nachfolgende Besprechung bezieht sich auf die CD und beschreibt daher nur den Höreindruck des Konzertmitschnitts.

Und was soll man sagen: Wie schon die Vorabveröffentlichung des Songs „The Reckoning“ mit der Stimme von EVANESCENE Amy Lee erahnen ließ, ist „Worlds Collide Tour, Live in Amsterdam“, eine perfekt produzierte Show, die alle Hits der Band meisterlich zelebriert. So perfekt produziert, dass man manchmal meinen könnte, es handele sich um eine Studio-Produktion, wenn da nicht die lautstarke Beteiligung der Konzertbesucher wäre. Und gerade die Zuschauerreaktionen und die teils sehr emotionalen Ansprachen der Frontfrau Sharon den Adel sind es, die das Live-Feeling und die Stimmung perfekt in das heimische Wohnzimmer transportieren.


Wie nicht anders von einem „World Tour“-Konzert zu erwarten, bietet die Songauswahl keine großen Überraschungen. Eröffnet wird das Konzert mit „Our Solemn Hour“ vom vierten, 2007 erschienen Longplayer „The Heart of Everything“, gleich an zweiter Stelle gefolgt von einem der größten Hits der Band, dem Song „Faster“ aus dem Nachfolgeralbum „The Unforgiving“ von 2011. Danach reiht sich Hit an Hit aus den insgesamt neun Alben der fast 30-jährigen Bandgeschichte darunter „Paradise (What About Us?)“ im Original eine ein Duett mit Tarja Turunen (der Ex-Stimme von NIGHTWISH) und der Powerballade „Angels“ vom dritten Album „The Silent Force“.


Nahezu alle Live-Versionen des Albums sind 1:1 Kopien der Studioversionen, was auch ein kleines Manko ist. Hier und da hätten einige musikalische Abwandlungen und Überraschungen den Live-Versionen sicherlich ganz gut gestanden und für (zumindest kleine) Oh-Effekte sorgen können.
Den Schluss des Konzertes bilden schließlich zwei Lieder, die wirklich bei keinem WITHIN TEMPTATION-Konzert fehlen dürfen und auch nach mehr als 20 Jahren immer noch zünden, vor allem live: „Ice Queen“ aus dem zweiten Album der Band „Mother Earth“, das der Band 2001 zum internationalen Durchbruch verhalf und der titelgebenden Song des Albums „Mother Earth”. Diese beiden Songs beschließen das Live-Konzert beindruckend und emotional, wobei das Singen der Refrain-Melodie des Publikums bei den ersten Tönen von „Ice Queen“ für einen weiteren Gänsehautmoment sorgt.

FAZIT: WITHIN TEMPTATION werden sich im Herbst 2024 mit der „Bleed Out 2024 Tour” auf eine weitere Tournee begeben. Um die Wartezeit hierauf zu verkürzen, können sich die Fans von WITHIN TEMPTATION schon mal mit dem Album „Worlds Collide Tour, Live in Amsterdam“ einstimmen. Und für Hörer, denen die Band noch wenig bekannt ist, hat man hier ein Best-Of Album zum Kennenlernen, perfekt produziert und mit reichlich emotionalem Live-Feeling gewürzt.

Marco Rauland (Info) (Review 972x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • Our Solemn Hour
  • Faster
  • Paradise (What About Us?)
  • Stand My Ground
  • Angels
  • Iron
  • Raise Your Banner
  • Entertain You
  • The Reckoning (Feat. Amy Lee)
  • Supernova
  • Don’t Pray For Me
  • All I Need
  • Ice Queen
  • Mother Earth

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Vervollständige: Laterne, Laterne, Sonne Mond und...

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!