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Ralf Hubert (Mekong Delta) im Musikreviews-Blog

Silver: Intruder (Review)

Artist:

Silver

Album:

Intruder

Medium: CD
Stil:

Melodic Rock

Label: Point Music
Spieldauer: 45:47
Erschienen: 2003
Website: [ Link ]

Silver: Intruder

Nach "Silver" (2001) und "Dream Machines" (2002) beglücken uns Gary Barden (voc, Praying Mantis), Bernie Torme (g, Ozzy Osbourne) Bertram Engel (dr, Bruce Springsteen), Don Airey (key, Deep Purple), Colin Hodgkinson (bass, Whitesnake) mit einem weiteren Melodic Rock Album.

Es ist alles irgendwie beim Alten geblieben. Die alten Herren leiern eine Rock Nummer nach der anderen aus den Hüfte, die bis auf den Totalausfall Dance With The Devil alle gängigen melodischen Rock Klischees entsprechen. Das wäre ja noch nicht weiter schlimm, wenn die Songs mit mehr Elan und Spielfreude rüberkommen würden. So aber vermag einen kaum eine Minute des Albums aus der Lethargie zu reißen. Es fällt auch schwer, einen Anspieltip zu geben, denn es ragt kein einziger Song sonderlich aus dem Gesamtmaterial heraus.

Das kann der Zielgruppe wohl zu größeren Teilen egal sein, denn mies ist das Album auf keinen Fall. Handwerklich solide sind die Songs, die Produktion ist aber streckenweise ein wenig drucklos. Für den kleinen Hörgenuß nebenbei ist "Intruder" aber allemal genießbar. Fragt sich nur, ob das als Kaufargument reicht.

Vor allem neben dem neuen Werk des Toto Sängers Joseph Williams ("Vertigo") kann die aktuelle Scheibe von SILVER nicht bestehen. "Vertigo" ist einfach einprägsamer, melodischer, rockiger, stimmlich sowie soundtechnisch eine ganze Klasse besser.

FAZIT: AOR-Lunatics sollten auf jeden Fall ein Ohr riskieren - für alle anderen dürfte "Intruder" nicht der Offenbarungseid sein.

Nils Herzog (Info) (Review 617x gelesen, veröffentlicht am 01.02.2008)
(0 Leser-Kommentare vorhanden)

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Tracklist:
  • Intruder
  • Troublemaker
  • Bleed
  • Drowning
  • Dance With The Devil
  • How Does It Feel
  • Kismet
  • Come On
  • I Don't Love You Anymore
  • Shine On You
  • When The Lights Go Down

Besetzung:

  • Bass - Bob Daisley, Colin Hodgkinson
  • Gesang - Gary Barden
  • Gitarre - Bernie Torme, Michael Voss, Tommy Denander
  • Keys - Don Airey
  • Schlagzeug - Bertram Engel, Marco Minnemann

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