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Ralf Hubert (Mekong Delta) im Musikreviews-Blog

Bionic Angel: The Awakening (Review)

Artist:

Bionic Angel

Album:

The Awakening

Medium: CD
Stil:

Gothic / Electro

Label: Eigenproduktion
Spieldauer: 21:50
Erschienen: 2006
Website: [ Link ]

Bionic Angel: The Awakening

Die bionischen Engel bezeichnen sich auf ihrer Website selbst als “Skandalband” und sind angeblich schon oft Zielscheibe von Presse, politischen und religiösen Gruppierungen gewesen. Ok, mag alles sein, aber neben mehr oder weniger charmanten Rechtschreibfehlern auf der Website ist eines ein echter Witz: Die Band bezeichnet ihre Musik als „Art-Rock“.

Was ist bitteschön Kunst daran, scheppernde Utz-Utz-Electro-Beats mit dünnen, blechernden Riffs und nintendo-artigem Keyboard Gefiepse anzureichern? Die Spielzeit beträgt zum Glück kaum mehr als 20 Minuten – so gesehen nimmt das halbwegs erträgliche „Transit To Hell“ auf dieser EP prozentual eine Menge Platz ein. Die Riffs klingen hier nicht ganz so sehr nach Konservendose und ein unsicher gedudeltes Gitarrensolo bringt etwas Farbe in den nichtssagenden Sound-Müll. Der Gesang ist komplett daneben – weder das krötenartige Krächzen noch die wackligen Clean-Passagen machen hier Lust auf mehr; doch selbst singtechnische Brillanz hätte aus diesen unausgegorenen 08/15 Kompositionen (das Wort mag man gar nicht benutzen) kaum mehr etwas herausholen können. Schnell wird klar, warum die deutsch-amerikanische Band auf „provokante“ Bühnenshows setzen muß: Musikalisch haben sie nichts zu vermelden.

FAZIT: Individuen mit Hang zur zügellosen Selbstkasteiung: Bitte zugreifen und leiden!

Nils Herzog (Info) (Review 692x gelesen, veröffentlicht am 13.01.2008)
(0 Leser-Kommentare vorhanden)

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  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Wertung: 3 von 15 Punkten [?]
3 Punkte
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Tracklist:
  • Clone Your Soul
  • End Of The Day
  • Love And Hate
  • Transit To Hell
  • God Is The Pain

Besetzung:

  • Bass - The first born son
  • Gesang - The Juggernaut
  • Gitarre - The Torso
  • Keys - The Hammer
  • Schlagzeug - The Torn Prince

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