Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Kingdom Of Sorrow: Kingdom Of Sorrow (Review)

Artist:

Kingdom Of Sorrow

Kingdom Of Sorrow: Kingdom Of Sorrow
Album:

Kingdom Of Sorrow

Medium: CD
Stil:

Doomcore

Label: Relapse/SPV
Spieldauer: 38:58
Erschienen: 15.02.2008
Website: [Link]

Wenn (ex-)Mitglieder von Hatebreed, Crowbar und Black Label Society gemeinsam musizieren, dann kann nichts Anderes als eine Mischung aus Hardcore-Vocals und schweren Metalriffs herauskommen.

“Piece It All Back” beginnt beispielsweise wie ein echter Crowbar-Schleifer mit leicht melodischem Grollen, wird aber immer wieder von Uptempo-Parts inklusive Shouts durchzogen. Hinzu kommen latent zum Springen anregende Riffs und Grooves, und fertig ist die Kiste. Demnach ist die Musik auch ein wenig filigraner als bei Sänger Jamey Jastas Hauptband (Gitarrensoli). Beim Opener denkt man noch an herkömmlichen Metalcore, weil die Klampfen dezent nordisch-todesmetallisch tönen, doch das relativiert sich im stärker Harcore-lastigen “Led Into Demise” - Doublebass und obligatorisches Gebrüll verhilft dem simplen Track zu wenig Wiedererkennungswert. Kirk Windsteins Gesangsbeiträge wuchten den Brocken stets in Richtung Brecheisen. “Demon Eyes” ist dann einer jener wenig mitreißenden Midtempo-Hartkerne, die einzig von ihrem Groove leben. Hinzu kommen sporadische Gitarrenmelodien und erneut Windsteins Refrain als Hookline.

Danach gibt´s ein sehr melodisches Highlight zu verzeichnen - das träge “With Unspoken Words”, das gar nicht weiter ausschweift und unnötige Längen meidet. “Free The Fall” zeichnet sich vornehmlich durch ein wenig engagierteres Gitarrenspiel abseits des Genreminimalismus aus. Toll ist auch der melancholische Anschluss daran in Form von “World”, das erstmals richtiges Gefühl zeigt - reichlich spät angesichts der kurzen Gesamtspielzeit - und wie als Enschuldigung ist “Ghosts” wieder punkig-heftiges Mittelmaß, wohingegen “Begging” seinen Reiz aus dem abwechselnden Gesang der beiden Bandköpfe zieht. Gleichwohl die Songs alle unterscheidbar sind, so zwingen sie doch keinen Nicht-Die-Hard-Fan der Beteiligten zum Kauf.

FAZIT: War hier wirklich mehr zu erwarten? Windstein brilliert vor allem im melodischen Umfeld mit beschlagenen Songwriting-Partnern bei Down, und Jasta war eh nie für musikalischen Feingeist und Variation bekannt. Ihre Zusammenarbeit ist nicht mehr oder weniger als ein solides Brüllmetal-Album, wie es ohne Prominenzbeteiligung nicht weiter der Rede oder schlimm wäre.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 3569x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 8 von 15 Punkten [?]
8 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • Hear This Prayer
  • Grieve
  • Piece It All Back
  • Led Into Demise
  • Demon Eyes
  • With Unspoken Words
  • Free The Fall
  • World
  • Ghosts
  • Begging
  • Buried In Black

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Vervollständige: Laterne, Laterne, Sonne Mond und...

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!