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Siena Root: Different Realities (Review)

Artist:

Siena Root

Siena Root: Different Realities
Album:

Different Realities

Medium: CD
Stil:

Retro Rock

Label: Transubstance / Just For Kicks
Spieldauer: 51:00
Erschienen: 05.09.2009
Website: [Link]

Plastikfetischisten der modernen, durchdigitalisierten, mp3-verschmutzten, komprimierten und totgetriggerten PVC-Welt, wendet euch ab mit Grausen, denn hier kommen SIENA ROOT, die mit „Different Realities“ tief abtauchen in einen wunderbar organischen Kosmos dynamischer Rock-Musik, geschwängert von Heavyness, geboren als Bastard aus den Lenden LED ZEPPELINS und dem knochenknirschenden Sound des Stoner-Rocks, durchwirkt von irisierenden Psychedelic-Schleiern und bunten Weltmusik-Paraden Indiens, bei denen Sitar, Flöte und bluesiger Rock mal leise, geheimnisvoll, mal fröhlich ausgelassen, mal hart riffend und explodierend durch die Straßen der Rockgeschichte paradieren. Seltener Frauengesang schlängelt geheimnisvoll und mystisch seine Melodien durch ein Instrumentarium, das brodelnd exaltiert und introvertiert zugleich seine Geschichten auch ohne Zutun menschlicher Stimmbänder zu erzählen wüsste.

SIENA ROOT ist mit „Different Realities“ ein herrlicher Anachronismus gelungen. Hier vereinen sich Stoner-, Blues- und Hardrock mit psychedelischer Hippie-Kultur und weltmusikalischen Schlenkern in Richtung Indien zu einem spannenden Gebräu, das einlädt zu ausschweifenden Traum- und Rockabfahrten gleichermaßen. Trotz diverser Sänger/Sängerinnen-Wechsel schaffen es die Schweden auf ihrem vierten Album, ihren eigenen Stil konsequent weiter zu entwickeln und trotz erhöhter Neigung zu traditionellen Klängen außereuropäischer Musik immer noch nach sich selbst zu klingen.

FAZIT: Jedem Nostalgiker, jedem Freund analoger Gitarren-Musik, egal ob Rocker oder Progger, sei SIENA ROOT ans Herz gelegt. „Different Realities“ ist Balsam für geschundene Ohren, die in Zeiten peinlicher Plastikproduktionen allmählich ausbluten.

Erhältlich über www.justforkicks.de

Nils Herzog (Info) (Review 5207x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Wertung: 11 von 15 Punkten [?]
11 Punkte
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Tracklist:
  • We
  • -We Are Them
  • -In The Desert
  • -Over The Mountains
  • -As We Return
  • The Road To Agartha
  • -Bairagi
  • -Bhairavi
  • -Ahir Bhairav
  • -Bhimpalasi
  • -Shree
  • -Jog

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
Kommentare
Kage
gepostet am: 20.09.2009

User-Wertung:
15 Punkte

The musicians on the new album are:

Sam Riffer -bass, double bass, darbuka
KG West -guitars, sitar, organ, rhodes, synthesizers, tzouras
Love "Billy" Forsberg -drums, duf, qaraqab, tambourine, bells gong, darbuka
Anna Sandberg -recorders, rauschpfeife, vocals, tambourine
Tängman -electric & acoustic hurdy gurdy, tambourine
Janet Jones Simmonds -lead vocals
Thomas
gepostet am: 12.05.2014

User-Wertung:
12 Punkte

Ganz feines Scheibchen; gilt auch für die andern Werke dieser Combo
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
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