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Fuck Your Shadow From Behind: Freigeist (Review)

Artist:

Fuck Your Shadow From Behind

Fuck Your Shadow From Behind: Freigeist
Album:

Freigeist

Medium: CD
Stil:

(Neo-)Metalcore

Label: Bastardized Recordings
Spieldauer: 41:39
Erschienen: 26.02.2010
Website: [Link]

Gute Güte, in dieser Woche hat's ja Bandnamen... NAME, VIRGIN SNATCH (Jungfrauenmöse), THE BLUE VAN (in Dänemark der Bus, mit dem sie einen in die Klapse bringen), CATAMENIA (monatliche Regelblutung) und nun auch noch die Aufforderung, seinen eigenen Schatten mal so richtig „a tergo“ zu knattern. Für Aufmerksamkeit werden FUCK YOUR SHADOW FROM BEHIND durch ihren Namen mit großer Sicherheit sorgen, doch hat das Sex(hihi)tett aus der Würzburger Ecke auch musikalisch etwas zu sagen?

Kurz: Ja. Auch wenn die Melange aus Neuzeit-Metalcore (also Göteborg-Melo-Death plus Breakdowns plus Downbeats), Thrash und ein klein wenig Black Metal nicht gerade revolutionär ist, so wissen die Schattenvögler ganz genau, wie man richtig gute, ordentlich die Nackenmuskeln strapazierende, asskickende Songs schreibt. Komplett mit deutschen Texten versehen, schrotet das halbe Dutzend Musiker Stoff aus seinen Instrumenten, der nach alten IN FLAMES und DARK TRANQUILLITY, nach HIMSA und BLACK DAHLIA MURDER, nach CALLEJON und MAROON, aber auch nach Florida-Tod und skandinavischen Waldscheißerkapellen tönt.

FAZIT: Wirklich Freigeistig ist „Freigeist“ keinesfalls, vielmehr zählt hier einfach der Bock auf die Sache, und ich maße mir an, zu behaupten, dass FUCK YOUR SHADOWS FROM BEHIND diesen auf ihrem ersten Long Dong zu 100% haben. Die zehn Songs versprühen nämlich nicht nur dank des Sounds, welcher so fett ist wie ein erigierter Blauwalpenis, viehisch viel Energie, sondern beeindrucken auch durch die offensichtliche Vehemenz, den Enthusiasmus und die beispielhafte Detailverliebtheit. Und diese Faktoren spielen bei so einigen Genrekollegen, bei denen man eher das Gefühl hat, sie surften tatsächlich noch auf der längst abgeebbten Trendwelle mit, leider nur eine sehr untergeordnete Rolle. Wenn überhaupt.

Chris Popp (Info) (Review 5115x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Wertung: 11 von 15 Punkten [?]
11 Punkte
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Tracklist:
  • Das Erlöschen der Qual (Pt. 1)
  • Der Wahrheit zweites Gesicht
  • Wandel und Replik
  • Es war die Zeit
  • Verse der Freiheit
  • Zwielicht
  • Die Abkehr
  • Tristesse
  • Ein Tagwerk
  • Auf Reise

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
Kommentare
Guest
gepostet am: 24.02.2010

User-Wertung:
13 Punkte

saugut
Mirko
gepostet am: 24.02.2010

Was habt ihr eigentlich gerade alle mit Bandnamen? Neuer Redakteurssport? *g*
Solange es unpolitisch bleibt, steht der Bandname bei mir eigentlich an so ziemlicher letzter Stelle.

Review klingt gut, ich werde mal reinhören.
Mirko
gepostet am: 02.03.2010

User-Wertung:
9 Punkte

Auch mit einem kleinen Patriotenbonus kann mich die Scheibe nicht ganz überzeugen.

Mir fehlt in dem Gebräu etwas die Linie und die Konkurrenz ist nicht gerade klein.

Vielleicht mit dem nächsten Album...
Jan
gepostet am: 21.09.2010

User-Wertung:
14 Punkte

Sehr, sehr gute Band..
Über dieses Review musste ich aber ziemlich schmunzeln *fg*
Gute deutsche Bands in diesem Genre mit deutschensprachigen Texten etc. findet man sehr selten, wie ich finde, und Fuck Your Shadow From Behind ist eine von diesen.. Eine wiklich gut gelunge Scheibe, nur zu empfehlen. Von mir 14 Punkte.. etwas Luft für verbesserung ist aber aufjedenfall noch da.. :-P
Also: reinhören lohnt sich aufjeden Fall!
PS: Nettes Review :'D *lach*
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
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