Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Jaldaboath: The Rise Of The Heraldic Beasts (Review)

Artist:

Jaldaboath

Jaldaboath: The Rise Of The Heraldic Beasts
Album:

The Rise Of The Heraldic Beasts

Medium: CD
Stil:

British Heraldic Templar Metal

Label: Napalm Records
Spieldauer: 40:22
Erschienen: 24.09.2010
Website: [Link]

Hach, was ist das herrlich bekloppt. Der britische Dreier, zu zwei Dritteln aus THE MEADS OF ASPHODEL-Mitgliedern bestehend, widmet sich dem sogenannten British Heraldic Templar Metal, was bedeutet, dass munter stampfender, treibender, galoppierender Metal mit mittelalterlich-folkloristischen Tönen verwurstet wird, wobei die Befürchtung, nun subwaytoextremoeske Klischees zu hören zu bekommen, unbegründet ist.

Monty Python und Blackadder sind da eher die Stichwörter, und oft hat man auch das Gefühl, die Burschen hätten früher zu viel „Defender Of The Crown“ an ihren Computern gedaddelt. In urbritisch-schwarzhumoriger Art und Weise wird fast musicalreif und köstlich überzogen der Zeit der Ritter, Burgfräulein, Narren und Drachen gehuldigt, sodass man letztendlich nur zweierlei Reaktionen zeigen kann: Es als albern abtun oder grinsend und zappelnd zuzuhören und seine biermitbringenden Freunde einzuladen.

JALDABOATH verbreiten gute Laune, man möchte sich zu gerne eine Papplanze basteln und seinen besten Kumpel huckepack bespringen, um die anderen Nasen zum Duell aufzufordern. Man will Unfug treiben, seine infantile Ader reaktivieren. Doch trotz all der vermeintlichen Clownerie haben die durchgeknallten Kerle auch musikalisch einiges auf dem Kasten, sowohl kompositorisch als auch technisch. Neben der selbstbetitelten, natürlich zu keiner Zeit vergleichbaren, aber nicht weniger positiven KVELERTAK-Scheibe ist „Rise Of The Heraldic Beasts“ das ultimative Partyalbum des Jahres 2010.

FAZIT: JALDABOATH erfrischen durch ihren Humor, nehmen sich sympathischerweise kein Stück ernst und bringen Farbe ins graue Metal-Einerlei. [Album bei Amazon kaufen]

Chris Popp (Info) (Review 4039x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 11 von 15 Punkten [?]
11 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • Hark The Herald
  • Calling On All Heraldic Beasts
  • Bash The Bishop
  • Seek The Grail
  • Axe Wielding Nuns
  • Jaldaboath
  • Bring Me The Head Of Metatron
  • Jacque DeMolay
  • March To Calvary
  • Da Vinci's Code

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
Kommentare
Sir Lanzeflott
gepostet am: 17.10.2010

User-Wertung:
15 Punkte

Einfach geil ich liebe den britischen schwarzen Humor
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Was legt ein Huhn?

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!