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Motorjesus: Wheels Of Purgatory (Review)

Artist:

Motorjesus

Motorjesus: Wheels Of Purgatory
Album:

Wheels Of Purgatory

Medium: CD
Stil:

Modern Heavy Rock/Street Metal

Label: Drakkar Records
Spieldauer: 52:20
Erschienen: 10.12.2010
Website: [Link]

Genug ein-, aus- und wieder eingewechselt, jetzt wird wieder gerockt bei MOTORJESUS. Wer beim Besetzungschaos der ehemaligen THE SHITHEADZ zuletzt die Übersicht verloren hat, dem sei gesagt, dass für das dritte Album alle Posten wieder adäquat und großteils altbewährt besetzt sind, um für den neuen Rennstall Drakkar Records endlich wieder Gas zu geben.

Und die Fahrt führt nicht in die musikalische Hölle, höchstens, um dem Deibel mal kurz den Mittelfinger zu zeigen. Das Dicke-Hose-Cover verspricht da nicht zu viel, denn schon in den ersten Runden wird schnell klar, dass die Musik des 5-Zylinders durch die Querelen bei den Jesuiten rein gar nichts an Hubraum eingebüßt hat, ganz im Gegenteil. "Wheels Of Purgatory" rockt wieder wie Hulle mit einer Mixtur aus Rotz- und Motorenrock mit lässiger Stonerkante, melodischem Alternative und modernem Heavy Metal. Sprich MUSTASCH (besonders die) trifft auf DANKO JONES (man höre nur "Fist Of The Dragon" oder "King Of The Dead End Road") trifft auf BLACK LABEL SOCIETY ("West Of Hell", "The Shadowman", "Wheels Of Purgatory") trifft auf DISTURBED ("Fuel The Warmachine", "Hammer Of The Lord") trifft auf KYUSS (diverse Riffs) trifft auf NICKELBACK. Ja, auch auf letztere, denn neben all den coolen Grooves und feinen Hooklines haben MOTORJESUS auch reichlich Melodien in petto, die das Gemisch zusätzlich leichtgängig halten. Zudem ist Chris Birx bekanntlich ein wirklich starker Sänger, der es zwar rau mag, aber auch in den bedächtigeren Momenten und den nicht wenigen harmonischen Gesangslinien voll überzeugen kann und mit dafür sorgt, dass die Musik der PS-Jünger auch für Metal-ungewohnte Ohren äußerst zugängig scheint. So dürften die Fangruppen, die derzeit VOLBEAT die Bude einrennen, auch für MOTORJESUS nicht unerreichbar sein.

Zweifellos schließt der Fünfer aus Mönchengladbach mit "Wheels Of Purgatory" übergangslos an "Deathrider" an, nur dass die Hitdichte sogar noch größer, ihr Gesamtsound eben noch globaler geworden ist. Nach dem Intro mit AC/DC- bzw. AIRBOURNE-Verdacht verzichtet gleich "Motor Discipline" auf die Aufwärmrunde und legt in MUSTASCH-Manier mächtig los. Die Eastern-Hymne "Fist Of The Dragon" - war ebenso wie das als Bonustrack ausgewiesene Neil-Young-Cover "Old Man" bereits auf der letztjährigen selbstproduzierten EP enthalten - hat sogar noch mehr Groove und ist in seiner Tiefenwirkung so was wie der Nachfolger von "Legion Of Rock" und "Return Of The Demons", den größten Hits vom Vorgängeralbum. "King Of The Dead End Road" packt einen auch keinen Deut weniger und "Fuel The Warmachine" hat ebenfalls eine perfekte Mischung aus basischer Wucht, griffigen Gitarrenleads und einnehmendem Refrain.
Alleine das erste Drittel ist damit schon mal äußerst stark bestückt, inklusive 'Schnell-nochmal-von vorne-Wirkung', aber im Grunde folgt hier ein Treffer dem anderen. Weitere Songs besonders hervorzuheben erübrigt sich da eigentlich, "Hammer Of The Lord", "West Of Hell", "The Church (Of Booze And Kerosene)", der Titelsong hat auch einen saugeilen Groove, das noch mal schön rotzige "Fire 99"... wer im Hard & Heavy weder die Melodien, noch die Moderne scheut, sollte diese Nummern zwingend gehört haben.

FAZIT: Moderner, rotziger Heavy Rock mit hoher Oktanzahl. MOTORJESUS bringen die Karre wieder auf Kurs und haben trotz der längeren Pause nicht einen Hauch von Rost angesetzt. Wenn sich jetzt die Livequalitäten von Birx & Co. noch weiter herumsprechen und nebenbei noch ein paar richtige Knöpfe gedrückt werden, stehen die Jungs vor dem Durchbruch - ernsthaft jetzt.

Lars Schuckar (Info) (Review 6801x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Wertung: 12 von 15 Punkten [?]
12 Punkte
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Tracklist:
  • Ignition
  • Motor Discipline
  • Fist Of The Dragon
  • King Of The Dead End Road
  • Fuel The Warmachine
  • Hammer Of The Lord
  • West Of Hell
  • Down To Zero
  • Wheels Of Purgatory
  • The Church (Of Booze And Kerosene)
  • The Shadowman
  • Fire 99
  • Electric Rise
  • Old Man

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
Kommentare
Bernd
gepostet am: 08.12.2010

User-Wertung:
6 Punkte

Na ja. Sehr originell ist das nicht. Etwas Hellacopters, Metallica, Rotzrock und nicht gerade doller Gesang. Morgen vergessen, vielleicht schon heute abend könnte ich mir denken.
Lennard
gepostet am: 09.12.2010

User-Wertung:
1 Punkte

Seh ich genauso, ziemlich beliebig das ganze
Hotte
gepostet am: 11.12.2010

an meine vorgänger - kommt darauf an welche musikrichtung man mag, ich finde fast alle songs wirklich sehr gelungen.drückt ordentlich und sehr abwechslungsreich. macht es besser wenn ihr es könnt. ich finde das album total gut
qualityneedsnoname
gepostet am: 14.12.2010

User-Wertung:
13 Punkte

Origimnell? Nö. Mit Sicherheit nicht - aber welche Band ist das heute auch noch wirklich? Dafür sind die Songs unfassbar eingängig, energiegeladen, verbinden das Beste aus ihren Vorbildern - und die Stimme vom Birx ist meines Erachtens eigentlich über jeden Zweifel erhaben. Macht einfach saumäßig Spaß. Wer braucht schon zwanghafte, bemühte Innovation, solange er sowas haben kann? Ich jedenfalls nicht.
Domme
gepostet am: 08.01.2011

absoluter Stuss was Bernd und Lennard erzählen, Motorjesus sind ne saugeile Band die einfach ihr Ding machen und das ziemlich gut! Super Platte!
Micha
gepostet am: 11.01.2011

genau Motorjesus sind ne Granaten Band!!! nix beliebig - einfach geil!!!
Daniel
gepostet am: 13.01.2011

User-Wertung:
15 Punkte

Kann ehrlich gesagt nicht nachvollziehen,was die ersten posts nicht verstehen. Ich begleite diese Band seit ca 6 Jahren, die Show, die diese BAnd bei ihren Gigs liefern, sind einfach der Hammer, etwas vergleichbares habe ich zwar erlebt (Matallica, Blind Guardian, etc.pp.), aber die Nähe zum Publikum ist einfach gigantisch geil!!!

Und nun zur neuen Scheibe: HAMMER HAMMER HAMMER!!! Ich bin mehr als begeistert. wenn man sich den Qualitätssprung von DEATHRIDER zu WHEELS OF PURGARTORY einmal wachen Geistes in den Gehörgang zimmert, denn bleibt einem nichts anderes mehr über, als sich von den Herren zu verbeugen und danke zu sagen.

Einfach nur geil-das beste Album des Jhares 2010!!!
Steffi
gepostet am: 06.03.2011

User-Wertung:
15 Punkte

""....dass die Musik der PS-Jünger auch für Metal-ungewohnte Ohren äußerst zugängig scheint. ........."""

also .. mich als absuluter nicht Metal- FAN.. muss sagen.. das mich die Platte so überzeugt, das sie mindestens 2x am tag bei mir jetzt laufen MUSS.
UND.. ich nur wegen Motojesus... ne Karte zum Der W- Konzert geholt hab. Freu mich schon riesig drauf.. die Jungs Live zu hören.
wirklich ne Hammer-Geile Scheibe!!
Mikeel
gepostet am: 06.03.2011

User-Wertung:
15 Punkte

Absolut Hammergeiles Teil!!!
Musikman :-P
gepostet am: 24.04.2011

Ich habe zu erst nur auf D-Max ein Stück von King of The Dead End Road gehört und fand es geil, dachte aber es wird wie bei den meisten : Ein zwei geile Songs, der Rest kacke.

Allerdings gibt auf diesem Album keinen schlechten Song, hammer Album !
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
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