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Radwaste: Radwaste (Review)

Artist:

Radwaste

Radwaste: Radwaste
Album:

Radwaste

Medium: CD
Stil:

Thrash / Heavy Metal

Label: Proghippie
Spieldauer: 43:55
Erschienen: 26.11.2010
Website: [Link]

Der Bandname täuscht: Abfall sind die melodischen Thrasher aus Österreich gewiss nicht, und radioaktiv, also außerordentlich leuchtkräftig, müssen sie erst noch werden. RADWASTE sind vor allem eins: IRON MAIDEN und METALLICA zu treu ergeben.

Daraus ergeben sich textliche Platitüden, die man bereits anhand der Songtitel erwarten darf. Solcherlei macht noch kein Drecksalbum aus, und "Radwaste" ist auch alles andere als dies. Bedienten wir uns im Zuge eines fast nicht mehr zu steigernden medialen Einflusses auf Geschmäcker einer notwendigen, spontanen Wortneuschöpfung und stellten uns eine "Enthypung" von TRIVIUM vor, stünden diese Amerikaner kaum noch glanzvoller da als RADWASTE. Ja, es ist nicht vermessen zu behaupten, die beiden "Swarm"-Klammerarme oder das klischeeträchtige "Live Fast" befänden sich auf Augenhöhe mit gepushtem Gekreuch, falls sie nicht sogar besser sind. Während solistisch und leadtechnisch die Kuh fliegt, bleibt Jeroschs Gesang naturgemäß blass, aber das macht gar nichts, hat man sich erst mit der Innovationsverweigerung abgefunden, welche RADWASTE zur Disposition stellen. Mit dieser Scheibe kann man jedenfalls seinen Spaß haben, selbst wenn dabei nicht annähernd Oberflächen aufgeraut werden ... aber ist das bei der vermeintlichen Melo-Thrash-Elite oder den ganzen Retro-Festgelagen eigentlich anders?

In den besten Momenten tönen RADWASTE wie eine ruppige Coverband der treibenden Lieder von Bruce Dickinsons Soloalben. Dies kann natürlich immer nur zweitklassig bleiben; verhilft man sich selbst indes zu mehr Eigensinn (weniger Genremucke konsumieren, die Herren - Kopf aus dem Hintern!), steht einer langjährigen Karriere nichts mehr im Weg, wenngleich es nicht schaden würde, auch mehr zu sagen zu haben, um eine längere Nachhaltigkeit zu erwirken. Songgewordene Freiheitsbekundungen und vermeintliche akustische Faustrecker gibt es ohnehin schon genug.

FAZIT: Vergleichbar mit BATALLION letztes Jahr gebärden RADWASTE sich als Thrash-Emporkömmlinge und schippern deutlich im Fahrwasser der Stilikonen. Nicht weiter schlimm, zwischendurch hörenswert, aber schnell vergessen, wenn man nicht kräftig nachlegt; dass krampfiges Old-School-Gehabe der Band abgeht, ist schon einmal ein positives Zeichen ... [Album bei Amazon kaufen]

Andreas Schiffmann (Info) (Review 3672x gelesen, veröffentlicht am )

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  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Wertung: 9 von 15 Punkten [?]
9 Punkte
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Tracklist:
  • The Swarm Part I: Sedna
  • Fade With Light
  • Retribution
  • Bother You
  • Live Fast
  • Hide and Seek
  • Rotten Roots
  • Metamorphosis
  • Operation: False Freedom
  • Eye of the Storm
  • War Never Changes
  • The Swarm Part II: Contact

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
Kommentare
Flavio
gepostet am: 19.12.2010

Irgendwie Schade wenn man(n) ein Review über eine CD schreibt, bei welcher man(n) zwei, maximal 3 Songs hört, die Titel abschreibt und eine unmotivierte, unoriginelle und eine schlicht schlechte Schreibweise wählt. Zusätzlich kommt noch mangelde Informationsfähigkeit hinzu, was z.B. schon die Herkunft der Band (aus der Schweiz) beweist.....

1/15 Pt. für Andreas
Andreas
gepostet am: 19.12.2010

Eigentlich sollte angeklungen sein, dass ich die CD durchaus zu schätzen weiß. Spektalulär geht aber anders. Im die Jungs stammen aus der Schweiz, also?
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
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