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Reckless Love: Reckless Love (Review)

Artist:

Reckless Love

Reckless Love: Reckless Love
Album:

Reckless Love

Medium: CD
Stil:

Glam Rock

Label: Universal
Spieldauer: 40:44
Erschienen: 02.07.2010
Website: [Link]

RECKLESS LOVE ist eine Hardrock-Formation aus Finnland. Dass deren gleichnamiges Debütalbum in die Glam-Rock-Schiene fährt, kann man aus dem Bild auf der Rückseite des Albums ableiten (der braungebrannte Sänger Olli Herman besteigt ein pinkes Motorrad):

Der erste Track namens „Feel My Heart“ ist stellvertretend für das gesamte Album: rockig, melodisch, aber etwas uninspiriert. Das darauf folgende „One More“ geht immerhin schnell ins Ohr, „Badass“ hat ein nettes Gitarrensolo. Die drei anschließenden Songs sind zwar auch nicht schlecht, jedoch habe ich das Gefühl, das alles schon mal gehört zu haben. Lediglich die balladesk anmutende Hymne „Sex“ sorgt mal für etwas Abwechslung. Das poppige, aber lahme „Back To Paradise“ klingt eher nach einem miesen KISS Verschnitt, als nach Paradies. Bei den drei letzten Nummern, weiß ich wirklich nicht, was ich schreiben soll, denn alles was bereits oben geschrieben wurde, trifft auch hier zu: melodiös und schwülstig, aber alles schon mal durchgekaut.

FAZIT: RECKLESS LOVE liefern hier zwar ein gut produziertes und solides Debüt ab, zeigen jedoch nicht, dass sie selbst kreativ und vielseitig sein können. Nicht falsch verstehen, „Reckless Love“ ist im Prinzip ein ziemlich gutes Album: Wäre die Scheibe irgendwann in den 80ern auf den Markt gekommen, hätte sie wahrscheinlich richtig eingeschlagen. 2010 aber klingt das alles ein bisschen altbacken. Genrefans werden an RECKLESS LOVE jedoch Gefallen finden, und bei der nächsten Sommer-Party könnte die Scheibe auch für Stimmung sorgen.

Tobias Kohler

Gast-Rezensent (Info) (Review 3845x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 7 von 15 Punkten [?]
7 Punkte
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Tracklist:
  • Feel my Heart
  • One more Time
  • Badass
  • Love Machine
  • Beautiful Bomb
  • Romance
  • Sex
  • Back to Paradise
  • So Yeah!!
  • Wild Touch
  • Born to rock

Besetzung:

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