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Skitsoy: Come 2 Belgium (Review)

Artist:

Skitsoy

Skitsoy: Come 2 Belgium
Album:

Come 2 Belgium

Medium: CD
Stil:

Rock

Label: Skitsoy/Lowlands Distribution
Spieldauer: 43:18
Erschienen: 07.10.2005
Website: [Link]

Die Belgier SKITSOY sind eine von den Bands, die so unglaublich gnadenlos brutal talentiert sind, dass man sich fragt, warum zum Teufel sie keine Weltstars sind. Doch seit der Veröffentlichung von „Come 2 Belgium“ im Jahre 2005 ist nichts passiert, nicht einmal ein Label hat sich gefunden, das dieses kleine Meisterwerk außerhalb Belgiens veröffentlicht hätte.

Dabei stimmt hier wirklich alles. War Sänger Frank De Smet-Van Damme schon bei Channel Zero einer der besten Sänger der gesamten Szene, so scheint er bei SKITSOY seine Bestimmung gefunden zu haben. Seine Stimme harmoniert perfekt mit den Songs und veredelt sie mit Killermelodien im Dutzend. Na ja, fast – sind halt nur 11 Stücke drauf auf der Scheibe.

Stilistisch ist eine Nähe vor allem zu Audioslave nicht zu leugnen, gesanglich ein wenig, bei den grandiosen Riffs zuweilen deutlicher. Wenn sich dieser Vergleich schon aufdrängt, muss man attestieren, dass SKITSOY die deutlich zwingenderen Songs geschrieben haben, die nicht nur direkter ins Ohr gehen, sondern auch seit Jahren immer wieder gehört werden wollen. Genau das passiert zumindest mir mit den Millionen verkaufenden großen Brüdern nicht.

Zum Vorteil gereicht der Platte schließlich der Sound, der sehr roh und direkt ausgefallen ist, so dass das Schlagzeug ordentlich bollert und die Gitarre nach Verstärker klingt und nicht nach Pro Tools. Eine wirklich runde Sache also, die in einer gerechten Welt ganz oben in den Charts stünde.

FAZIT: Auf dem ganzen Album findet sich kein schwacher Song, dazu noch gibt es hervorragende Texte wie etwa „Money“ oder der augenzwinkernde Titelsong, so dass am Ende neben der Erkenntnis, dass das Musikbusiness schon irgendwie ungerecht ist, ein großartiges Album steht, das jedem Fan zeitloser Rockmusik unbedingt eine Investition wert sein sollte.

Anmerkung: Da das Album zu meinen persönlichen Favoriten, den Juwelen meines Platteschränkchens gehört, lautet die Bewertung 15 Punkte. Wie bei allen meinen 15 Pünktern ("Klassikern") ist das streng - und bewusst - subjektiv. [Album bei Amazon kaufen]

Hendrik Lukas (Info) (Review 3913x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Wertung: 15 von 15 Punkten [?]
15 Punkte
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Tracklist:
  • Disconnect
  • On Fire
  • Message
  • One Good Reason
  • Never Forgive
  • Brainfucking
  • Survive
  • Can't Loose
  • What Do We Have Today
  • Come 2 Belgium
  • Money

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
Kommentare
Chris [musikreviews.de]
gepostet am: 19.08.2010

Jetzt machst du mich aber neugierig. Channel Zero waren ja schon eine verdammt unterschätzte Band.
Mirko
gepostet am: 20.08.2010

Puhh, da kann ich mit Channel Zero aber deutlich mehr anfangen.
Nicht übel, mir aber zu seicht.
hendrik [musikreviwes.de]
gepostet am: 20.08.2010

Klar, seichter als Channel Zero ist das. Aber genauso begnadet, find ich. Es gibt sie wohl auch schon nicht mehr, aber wer noch ein Exemplar bekommen kann - kaufen!
hendrik [musikreviews.de]
gepostet am: 23.08.2010

Wo wir gerade dabei sind: Channel Zero gibt es auch wieder. Guckt ihr hier:

http://www.channel-zero.be/

Hoffentlich kommt ne gute Platte...
Chris [musikreviews.de]
gepostet am: 23.08.2010

Isch wädd verriggt! Geil!
hendrik [musikreviews.de]
gepostet am: 23.08.2010

Und Chris, Skitsoy gehört? Zwischen den beiden besten Channel Zeros (für mich Stigmatized und Black Fuel) und der kann ich keinen Unterschied machen. Alles immer wieder großartig.
Chris [musikreviews.de]
gepostet am: 24.08.2010

Wenngleich ich ein absoluter Vergötterer des Bay-Area-lastigen Debüts bin und "Unsafe" zu meiner Lieblings-"new Channel Zero" ernennen würde, find ich das Gehörte, das von Skitsoy da, ja gerade mal so richtig geil. Ich glaube, mein Bankkonto wird mich hassen...
Chris [musikreviews.de]
gepostet am: 24.08.2010

...und manchmal erinnern die doch ganz übelst an Only Living Witness, oder? Irgendwie hat Franky eine ganz gehörige Jonah Jenkins-Schlagseite, wenns in die höheren Stimmlagen geht...
hendrik [musikreviews.de]
gepostet am: 24.08.2010

Man kann da viel raushören. Hatte es auf der Arbeit laufen und ne Kollegin meinte, das klingt wie Soundgarden. OLW kann ich auch nachvollziehen. Aber ich sag mal: Ich hab alle genannten Bands im Regal, Skitsoy sind die Geilsten! Da lohnen sich die Mühe und die Kosten der Anschaffung, ich hab auch ziemlich geblutet damals...
Chris [musikreviews.de]
gepostet am: 24.08.2010

Jo, Soundgarden... die sind ja ohnehin eine meiner Lieblingsbands - und wohl auch eine der Lieblingsbands der Skitsoy-Musiker. Wie dem auch sei, ich behalte "Come 2 Belgium" auf dem Schirm.
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
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