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Sting: Symphonicities (Review)

Artist:

Sting

Sting: Symphonicities
Album:

Symphonicities

Medium: CD
Stil:

Pop-Rock mit Orchester

Label: Universal
Spieldauer: 55:52
Erschienen: 09.07.2010
Website: [Link]

Wenn man erklären will, worum es auf "Symphonicities" geht, braucht man nur den kurzen Text des Aufklebers, der das Album ziert, rezitieren: "Sting's greatest Hits, re-imagined for symphonic arrangement".
Nun, die Frage, ob das wirklich seine größten Hits sind, wollen wir mal vorerst beiseite schieben. Tatsache ist, dass die zwölf Songs des Albums eben wegen der Performance in Zusammenarbeit mit einem Symphonieorchester entsprechend umarrangiert wurden.

So gibt es Stücke, bei denen diese Umarrangierung bzw. die so entstandene neue Komposition durchaus ihren Reiz hat. Die swingige Version von "Englishman In New York" profitiert beispielsweise von einer nur dezenten Orchestrierung. "I Hung My Head" wird exakt zu den richtigen Momenten etwas pompöser, ohne sein spezielles Feeling zu verlieren. "Roxanne" ist anfangs sehr gewöhnungsbedürftig, aber insgesamt gelungen arrangiert. "When We Dance" wird durch die leichten Orchesteranteile sogar noch ein bisschen gefühlvoller. Bei "The End Of The Game wird es großteils richtig opulent, was dem Stück aber nicht schlecht zu Gesicht steht. Am Besten dürfte die Orchesterverstärkung jedoch bei dem epischer angelegten "We Work The Black Seam" zur Geltung kommen.
Doch andere Song wie "Next To You", "Every Little Thing She Does" und "She's Too Good For Me" verlieren gerade mit der Orchesterunterstützung ihren individuellen Reiz. Es wirkt dann teilweise auch wie ein halbgarer Kompromiss, da das Orchester mitunter nicht über den gesamten Song voll präsent ist, sondern die symphonischen Anteile beispielsweise gerade beim Höhepunkt zurückgeschraubt werden. Somit gibt es auf "Symphonicities" durchaus Licht und Schatten.

Verlieren wir mal noch ein paar Worte zur Auswahl. "Symphonicities" enthält so weit ich das überblicke vier Songs aus STINGs Zeit bei THE POLICE, sowie acht aus der Solo-Karriere. Es sind sicherlich keine schlechten Stücke, doch hat man den Eindruck, dass einfach zu viele essentiellen Hits fehlen – aus beiden STING-Epochen. Vielleicht hätte das viel größer aufgezogen werden müssen, z.B. als Doppel-Album. So wirkt "Symphonicities" in meinen Augen leider nur ein bisschen halbherzig. Und es wird ein wenig zu viel Wert auf emotionale Songs gelegt – vielleicht auch, weil sie sich einfacher umarrangieren lassen.

FAZIT: Ich muss sagen, dass ich schon bessere Alben gehört habe, die für symphonische Arrangements umgeschrieben wurden – aber auch schlechtere. Bei "Symphonicities" kommt allerdings noch erschwerend hinzu, dass ich die Songauswahl nicht sehr gelungen finde. Da hätte man zweifelsohne viel mehr daraus machen können, ja eigentlich sogar machen müssen, weswegen ich auch nur eine durchschnittliche Note verteilen kann.

Steffen (Info) (Review 4225x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 8 von 15 Punkten [?]
8 Punkte
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Tracklist:
  • Next To You
  • Englishman In New York
  • Every Little Thing She Does Is Magic
  • I Hung My Head
  • You Will Be My Ain True Love
  • Roxanne
  • When We Dance
  • The End Of The Game
  • I Burn For You
  • We Work The Black Seam
  • She's Too Good For Me
  • The Pirate's Bride

Besetzung:

  • Gesang - Sting
  • Gitarre - Sting
  • Sonstige - The Royal Philharmonic Concert Orchestra, The London Players, The New York Chamber Consort und weitere Gastmusiker, Solisten und Backgroundsänger

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