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40 Watt Sun: The Inside Room (Review)

Artist:

40 Watt Sun

40 Watt Sun: The Inside Room
Album:

The Inside Room

Medium: CD
Stil:

Doom Metal

Label: Cyclone Empire
Spieldauer: 47:34
Erschienen: 04.03.2011
Website: [Link]

40 WATT SUN sind die Nachfolge-Band der britischen Doomster von WARNING, die insbesondere mit ihrem Zweitwerk “Watching From A Distance” nicht nur eines der bewegendsten und intensivsten Doom Metal-Alben überhaupt, sondern gleichzeitig einen meiner absoluten Alltime-Faves geschaffen haben. Dementsprechend hoch waren auch meine Erwartungen.

Um es gleich vorweg zu nehmen, können Sänger, Gitarrist und Hauptsongwriter Patrick Walker nebst seiner neuen Begleitmannschaft an obengenanntes Jahrhundertwerk nicht zu hundert Prozent anknüpfen, haben aber dessen ungeachtet ein unglaublich packendes Stück Musik abgeliefert. Zunächst zu den Kritikpunkten: Laut Label-Info hat die Band das Album in nur drei Tagen in Eigenregie – Neu-Bassist Spong war auch schon für den Sound der letzten WARNING-Veröffentlichung („Bridges“-EP) zuständig – aufgenommen. Angesichts dessen kann man mit dem Ergebnis insgesamt durchaus zufrieden sein, trotzdem klingen gerade die Gitarren stellenweise leicht übersteuert, was insbesondere unter dem Kopfhörer stört. Zudem scheppern bei einigen Songs („Between Times“) die Becken ziemlich weit im Vordergrund, was im Zusammenhang mit dem eben erwähnten Makel den Hörgenuss doch etwas trübt. Songwriterisch lässt Walker allerdings nichts anbrennen. Die beiden 10-Minüter „Restless“ und „Open My Eyes“ fesseln durch simple, aber höchst effiziente Slow-Motion-Riffs mit enormer Langzeitwirkung und einfach genialen Gesangsmelodien zwischen Erhabenheit, Trauer und schlichter Schönheit. Dabei könnten die neuen Songs übrigens auch Menschen gefallen, die mit dem Gesang bei WARNING Probleme hatten, da Walker etwas weniger „knödelt“, sprich weniger Vibrato einsetzt. Das vergleichsweise kurze „Between Times“ fällt dann einen Tick weniger fesselnd aus als Rest, während die beiden Abschlusstracks „Carry Me Home“ und „This Alone“ dem „Watching From A Distance“-Material an Intensität in nichts nachstehen, also eine Gänsehaut die nächste jagt. Auf der LP-Version wird mit „Take Me In“ ein weiterer Song zu hören sein, der leider nicht in der Promo-Version enthalten war.

FAZIT: „The Inside Room“ wird die Konkurrenz vermutlich nicht mehr toppen können, demnach kommt das Doom Metal Album 2011 erwartungsgemäß von 40 WATT SUN. Trotz leichter Schwächen beim Sound und einiger weniger nicht genialen Momente ein Muss für alle Freunde gepflegter Schwermut. [Album bei Amazon kaufen]

Lutz Koroleski (Oger) (Info) (Review 6301x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Wertung: 13 von 15 Punkten [?]
13 Punkte
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Tracklist:
  • Restless
  • Open My Eyes
  • Between Times
  • Carry Me Home
  • This Alone

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
Kommentare
Dr. O [musikreviews.de]
gepostet am: 03.03.2011

User-Wertung:
13 Punkte

WARNING waren nicht schlecht, auch wenn sie nur einen Song konnten, aber das hier ist einfach nur unfassbar geil...
Fido
gepostet am: 27.07.2011

User-Wertung:
9 Punkte

Nicht annähernd so emotional wie "Watching from a distance", auch die Abmischung ist sehr mager, schade. "Carry Me Home" und "This Alone" kommen aber an die Klassiker ran. Trotzdem, mehr als 9 Punkte sind nicht drin.
doomo
gepostet am: 07.01.2014

User-Wertung:
11 Punkte

Emotional, simpel, gut. Aber eben kein Meisterwerk. Für das "Doom Album 2011" gehört wesentlich mehr dazu als ein paar schöne Gesangslinien und eine gute Stimme.

Solides Album nichtsdestotrotz!
Oger [musikreviews.de]
gepostet am: 07.01.2014

Welches war denn dann das "Doom-Album 2011"?
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
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