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Byfrost: Of Death (Review)

Artist:

Byfrost

Byfrost: Of Death
Album:

Of Death

Medium: CD
Stil:

Black/Thrash Metal

Label: AFM Records / Soulfood
Spieldauer: 37:37
Erschienen: 24.06.2011
Website: [Link]

Drei stämmige, finster bis schnippisch dreinblickende Nordburschen mit witzigen Spitznamen treffen sich im Wald. Nicht etwa auf der Suche nach mystischer Verklärung oder um Bäume zu umarmen, nein, eben um sie stumpf mit ihren Kettensägen abzuholzen. So stumpf wie energisch geht das Holzfällertrio BYFROST auf Platte zu Werke, präsentiert Riffs, die man eigentlich geil finden kann. "Of Death" weiß nur keine Stimmungen zu vermitteln. Glanzloser Black Thrash immortaler Schule. Die unbestreitbaren Vorbilder heißen "Damned In Black" und "Sons Of Northern Darkness". Braucht es das, wo Immortal-Mitglieder doch in Nebenprojekten selbst nicht weit entfernt von ihrer Hauptband verfahren? Auch HeavyHarms' Organ, man meint er müsse jeden Moment husten, kommt Abbath doch sehr nah, HeavyHarms versucht sich aber auch an Melodieeinflechtung. Aus dem Kopierahmen fällt einzig "Sorgh". Das mit Samples versehene Weniger-ist-mehr könnte ein kaputter "Wildhoney"-Outtake sein. Immortal-like fungiert ein kräftiger Bums als Rausschmeißer, ein Gitarrensolo schielt überraschend in die Siebziger.

FAZIT: "Of Death" ist kein wirklich übles Teil. Eine unterhaltsame, headbangkompatible Überflüssigkeit von Musikern, die sicherlich mehr könnten, als eine Alternative zu Immortal in Veröffentlichungspausen zu sein, wenn sie nur wollten.

Ingo Bergmann

Gast-Rezensent (Info) (Review 3467x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 8 von 15 Punkten [?]
8 Punkte
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Tracklist:
  • May The Dead Rise
  • Eye For An Eye
  • Buried Alive
  • Of Death
  • Full Force Rage
  • Shadow Of Fear
  • Sorgh
  • All Gods Are Gone

Besetzung:

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Interviews:
  • keine Interviews
Kommentare
Mirko
gepostet am: 04.07.2011

User-Wertung:
10 Punkte

Man könnte ob der Länge der Rezension meinen, dass eine gewisse Oberflächlichkeit zwischen den geschriebenen Zeilen des Schreibers durchschimmert.
Wirklich fair und fundiert liest sich anders. Die Scheibe ist beileibe kein Klassiker, aber die Jungs einfach in die thrashige Immortalecke zu stellen, finde ich arg dünn. Da bin ich hier doch anderes gewohnt.
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
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