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Cherished: Horizon Falls (Review)

Artist:

Cherished

Cherished: Horizon Falls
Album:

Horizon Falls

Medium: CD
Stil:

Death-/Metalcore

Label: Deafground Records
Spieldauer: 37:13
Erschienen: 25.03.2011
Website: [Link]

Bandlogo, Artwork, Songtitel und das optische Erscheinungsbild der Band lassen kaum eine andere Assoziation zu als Deathcore oder Metalcore, und nach dem Intro „The Beginning“ schrotet es dann erwartungsgemäß drauf los; Death Metal mit viel Groove einerseits und melodischem Schweden-Einschlag andererseits trifft auf Stakkato-Downbeats mit viiiel Bass auf die Eins, ummmmmmmmmmmpf, obendrauf noch etwas Grundkursmathematik. Bäm. Dieses Stilpüree ist möglicherweise nicht gerade ein Novum in der Musiklandschaft, aber es gibt durchaus das ein oder andere wirklich feine Album aus dieser Ecke. CHERISHEDs Debütalbum langweilt allerdings durch seine Demonstration blinden Nacheiferns.

Nicht der geringste Ansatz von Individualität ist zu finden, nicht ein einziger Part lässt wenigstens mal aufhorchen – stets wird der Einheitsbrei dargeboten, der auch hunderte ähnliche Nachahmerkapellen in das Reich der totalen Irrelevanz verbannt hat. Obendrein ist der Sound dermaßen synthetisch, dass man sich fragen muss, wie viel auf „Horizon Falls“ eigentlich noch von Menschenhand eingespielt wurde. Die Drums könnten genau so gut programmiert worden sein, und die Klampfen verbreiten den Gestank durchgekokelter Soundchips. Zum Heulen peinlich wird es, wenn das Gesangsmikrofon beansprucht wird: Bei den Screams wird sich jeder Black Metal-Waldschrat vor Lachen einnässen, und bei den Grunts der Marke „Krümelmonster auf Crack führt Zwiegespräche mit der Kloschüssel“ zucken die Mundwinkel ebenfalls bedrohlich. Das Desaster wird durch monotones, höhepunktloses Songwriting perfektioniert, sodass man den Erstling der fünf Jungs aus dem Ruhrgebiet getrost als Selbstlektion ver- und bezeichnen kann: „Wie man es NICHT macht.“

FAZIT: Verzichtbare Stangenware in B-Qualität.

Chris Popp (Info) (Review 3320x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Wertung: 4 von 15 Punkten [?]
4 Punkte
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Tracklist:
  • The Beginning
  • Life Of Suffering
  • My Own Tragedy
  • From Torments Of Humanity
  • Age Of Destruction
  • Horizon Falls
  • When Night Falls
  • The Forgotten
  • Deadly Silence
  • Last Sunset

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
Kommentare
Derrick
gepostet am: 22.03.2011

User-Wertung:
12 Punkte

Ich habe die Jungs damals Live in Münster (Januar 2011) gesehen und dort waren Sie absolut überzeugend. Ich habe mir das Album live auch geholt und sehe das etwas anders.

Es ist definitiv nichts neues, aber doch nicht nur Einheitsbrei. Meine Favoriten sind the forgotten wo kein Moscher drin ist z.B. oder auch When Night falls oder das instrumentale Outro.

Die Qualität da lässt sich streitgen und syntetisch kann ich als "laie" nix zu sagen.

Aber ich denke zu unrecht so zerissen.

=) Trotzdem gut das es mehrere Kritiken natürlich gibt.

LG Derrick
Jasmin
gepostet am: 22.03.2011

User-Wertung:
13 Punkte

Also ich finds geil...
MaxMumpitz
gepostet am: 22.03.2011

User-Wertung:
10 Punkte

Das kann man jetzt von allen Seiten betrachten. Aber im Allgemeinen finde ich auch, dass das zu unrecht zerissen wurde.
Es ist definitiv nix neues, aber es ist doch ein Debut-Album, und DAFÜR ist es ganz schön fett meiner Meinung nach.
Noch ein bisschen mehr einzigartigkeit und die werden nicht mehr nur live ziemlich abrocken denke ich.
John
gepostet am: 22.03.2011

User-Wertung:
10 Punkte

"wird sich jeder Black Metal-Waldschrat vor Lachen einnässen" -> vielleicht sollte das lieber jemand aus der Metalcore/Deathcore Szene rezensieren? Dann müssen die Musiker unter der Verachtung nicht leiden ;)

Album is okay
Chris [musikreviews.de]
gepostet am: 22.03.2011

Och, wenn Metal- und Deathcore gut gemacht ist, dann mag ich den auch sehr...
Chris [musikreviews.de]
gepostet am: 22.03.2011

...Doppelposting gelöscht
...beleidigenden Kommentar gelöscht (steht ja unten, und dann auch noch in roter Farbe...)
John
gepostet am: 22.03.2011

User-Wertung:
10 Punkte

"wird sich jeder Black Metal-Waldschrat vor Lachen einnässen" -> vielleicht sollte das lieber jemand aus der Metalcore/Deathcore Szene rezensieren? Dann müssen die Musiker unter der Verachtung nicht leiden ;)

Album is okay
Delf
gepostet am: 14.02.2012

Metalcoreeinheitsbrei... zum abgewöhnen
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
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