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CrossHead: Evil In Return (Review)

Artist:

CrossHead

CrossHead: Evil In Return
Album:

Evil In Return

Medium: CD
Stil:

Thrash Metal

Label: Eigenproduktion
Spieldauer: 39:48
Erschienen: 31.01.2011
Website: [Link]

Wer in Nordrhein-Westfalen gerne mal kleinere Konzerte besucht, ist vielleicht schon mal über den Namen CROSSHEAD gestolpert oder hat die Band sogar schon auf der Bühne gesehen. Anfang des Jahres hat das Quartett aus Krefeld sein Debütalbum "Evil In Return" in Eigenregie veröffentlicht und macht darauf klar, dass Thrash Metal vor allem vom Riffing lebt.

Dabei klingen CROSSHEAD aber weniger nach klassischem Teutonen Thrash, als viel mehr nach der amerikanischen Variante, die oft groovelastiger ist und eben mehr Wert auf das Riff, als auf die Melodie legt. Und doch ist es eine deutsche Band, an die man sich öfter mal erinnert fühlt, wenn man "Evil In Return" hört, nämlich die Siegener ACCU§ER. Das liegt neben der Gitarrenarbeit auch am Gesang von Ralph Margotte, der klingt nämlich immer mal wieder, wie auch sein Siegerländer Kollege Frank Thoms ein kleines bisschen wie METALLICAs James Hetfield. Durch die oft eingesetzten, geshouteten Backing Vocals bekommt das Ganze zudem eine leichte Hardcore-Kante, die sich bestens mit dem groovigen Metal versteht.

Melodien finden sich meist nur in den Soli, insofern ist das melodische, im Midtempo angesiedelte "Someone" eine Ausnahme auf "Evil In Return". In Sachen Geschwindigkeit treten CROSSHEAD das Gaspedal nie komplett durch und sind um Abwechslung bemüht, so wechselt man das Tempo auch immer wieder innerhalb der Songs. Das die Band ein Händchen für spannende Arrangements hat, macht vor allem "My Brothers Blood" deutlich, Refrains, die schnell ins Ohr gehen, sich aber nicht schnell abnutzen, gibt es im Opener "Mindcrash" und vor allem bei "Manage My Anger". Jede Menge Headbangspaß versprechen auch das absolut gelungene "Fire In My Head" sowie der flotte Quasi-Titeltrack "Do Evil In Return".

Das Album hat einen recht trockenen Sound, was aber gut zum Stil passt, für eine Eigenproduktion gibt es am Sound allgemein auch nichts zu mäkeln. Das grundsätzliche Talent für treffsichere Hooklines darf in Zukunft ruhig noch ausgebaut werden und hier und da eine Melodie mehr schadet sicher auch nicht. Auch könnte der Gesang noch ein bisschen kraftvoller werden, wobei das jetzt fast schon Jammern auf hohem Niveau ist.

FAZIT: Gediegener, klassischer Groove Thrash ohne Anbiederung an irgendwelche Trends, ohne verwässernde Keyboards - wer solche Ansprüche hat, sollte sich ruhig mit CROSSHEAD auseinandersetzen.

Andreas Schulz (Info) (Review 2797x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 10 von 15 Punkten [?]
10 Punkte
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Tracklist:
  • Mindcrash
  • Fire In My Head
  • Burning Again
  • Someone
  • …Be Around
  • My Brothers Blood
  • Do Evil In Return
  • Manage My Anger
  • Nevermore

Besetzung:

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