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Demonaz: March Of The Norse (Review)

Artist:

Demonaz

Demonaz: March Of The Norse
Album:

March Of The Norse

Medium: CD
Stil:

Epic Metal

Label: Nuclear Blast
Spieldauer: 35:36
Erschienen: 01.04.2011
Website: [Link]

Auf “March Of The Norse” klirren lediglich die Gitarren ein bisschen wie bei IMMORTAL oder I, ansonsten gibt es - bis auch die restliche Besetzung - kaum Parallelen zu den sonstigen Betätigungsfeldern von DEMONAZ. Weder Black Metallische Kälte noch eine rockige Schlagseite sind auszumachen, vielmehr dominiert epischer Viking Metal, der wohl auch ganz bewusst an die entsprechenden BATHORY-Werke angelehnt ist. Dementsprechend sind auch Melodieführung und der Einsatz der nordischen Background Männer-Chöre angelegt, einzig der BATHORY-typische Galeerensklavenrhythmus fehlt. Eine weitere Gemeinsamkeit stellen die auch bei DEMONAZ wenig ausgeprägten gesanglichen Fähigkeiten dar, wobei das gemäßigte Geknödel wirklich gut zur Musik passt und die epische Grundstimmung der Songs unterstreicht. Und eben die sind die Stärke auf “March Of The Norse”. Neben der bereits erwähnten Assoziation drängen sich zudem Vergleiche zu frühen MANOWAR auf, die vermutlich Hymnen wie „Over The Mountains“ (Hammer-Riff), „Ode To Battle“ (Klasse-Refrain), „All Blackened Sky“ oder das mächtige „Son Of The Sword“ gar nicht mehr auf die Reihe bekämen. Die übrigen Songs sind beileibe auch nicht von schlechten Eltern und Sound, Covergestaltung sowie sehr melodische und songdienliche Gitarrensoli runden das Gesamtpacket stimmig ab.

FAZIT: An “March Of The Norse” kommen Genre-Liebhaber nicht vorbei. Auch wenn das Album weder als Kandidat für einen Originalitätspreis noch die goldenen Stimmgabel in Frage kommt, machen die starken Songs trotzdem jede Menge Spaß.

Lutz Koroleski (Oger) (Info) (Review 4490x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 10 von 15 Punkten [?]
10 Punkte
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Tracklist:
  • Northern Hymn
  • All Blackened Sky
  • March Of The Norse
  • A Son Of The Sword
  • Where Gods Once Rode
  • Under The Great Fires
  • Over The Mountains
  • Ode To Battle
  • Legends Of Fire And Ice

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
Kommentare
Andy [musikreviews.de]
gepostet am: 01.04.2011

User-Wertung:
13 Punkte

Ich schlage drei Punkte drauf, obwohl ich noch nicht einmal großer Genre-Liebhaber bin. Aber die Quote an Melodien zum Niederknien und hartnäckigen Ohrwürmern ist hier verdammt hoch.
Mirko
gepostet am: 01.04.2011

User-Wertung:
12 Punkte

Da kann ich dem Andy nur zustimmen. Ist musikalisch genau so geworden, wie von mir erwartet.
Sarah
gepostet am: 03.04.2011

User-Wertung:
8 Punkte

Naja... geht so, der Opener ist nicht so weichgespült wie der zu flache Rest. Und IMMORTAL scheinen klar durch, wär ja auch ein Wunder wenn nicht oder ihr Schmalspurrocker?
Hellbrixx
gepostet am: 29.07.2011

User-Wertung:
12 Punkte

Finde das Album komplett gelungen. Episch, Melodisch und nicht langweilig.
nico
gepostet am: 31.05.2012

User-Wertung:
14 Punkte

top album!
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