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Doomsword: The Eternal Battle (Review)

Artist:

Doomsword

Doomsword: The Eternal Battle
Album:

The Eternal Battle

Medium: CD
Stil:

Epic Metal

Label: Dragonheart
Spieldauer: 43:16
Erschienen: 04.03.2011
Website: [Link]

Nach vier Jahren Pause gibt es endlich wieder etwas Neues von DOOMSOWORD zu hören, die insbesondere mit ihrem Zweitling „Resound The Horn“ einen echten Epic Metal-Kracher geschaffen haben, der es beinahe mit den ersten MANOWAR-Scheiben aufnehmen konnte. Um es gleich vorweg zu nehmen, lässt das mittlerweile fünfte Studiowerk vor allem die rohe Kraft und Energie dieses Referenzalbums schmerzlich vermissen. Insbesondere Fronter Deathmaster wirkt völlig kraftlos und schaumgebremst. Dieser Eindruck wird durch die Tatsache, dass der Gesang sehr weit in den Hintergrund gemischt wurde, noch verstärkt, Gleiches gilt auch für die diesmal besonders reichlich vorhandenen „Ooohhooohoo-Chöre“, auch die klingen eher nach Alte-Herren-Gesangsverein, denn nach mächtigen Schlachtgesängen. Man fühlt sich dabei etwas an die saftlose Vorstellung des letzten VIRGIN STEELE-Albums erinnert. Doch schaffen es DOOMSWORD im Gegensatz zum beratungsresistenten Herrn DeFeis, die Sache mit guten Songideen noch aus dem Feuer zu reißen. Denn tolle Riffs und Melodien finden sich eigentlich reichlich auf „The Eternal Battle“, nur fehlt ihnen halt die Durchschlagskraft früherer Tage.

Stilistisch hat man sich von den doomigen Longtracks endgültig verabschiedet. Die 8 regulären Songs sind durchweg kompakter und für DOOMSWORD-Verhältnisse sogar richtig schnell ausgefallen. Dies stellt allerdings eine Entwicklung dar, die sich schon auf dem letzten Album „My Name Will Live On“ abzeichnete. Als Anspieltipps eigenen sich insbesondere der Opener „Varus Battle (Varusschlacht)“ und das äußerst eingängige „Soldier Of Fortune“, wobei die übrigen Songs demgegenüber kaum abfallen. Der Sound ist im Instrumentalbereich angenehm naturbelassen und doch druckvoll ausgefallen, das Cover wirkt hingegen ein wenig…seltsam. Auch in dieser Hinsicht hatten sämtliche Vorgänger mehr zu bieten.

FAZIT: “The Eternal Battle” muss man wohl insgesamt als leichte Enttäuschung verbuchen, da insbesondere der kraftlose Gesang den an sich guten Songs einiges von ihrer Qualität nimmt.

Lutz Koroleski (Oger) (Info) (Review 4411x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 9 von 15 Punkten [?]
9 Punkte
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Tracklist:
  • Varus Battle (Varusschlacht)
  • The Eternal Battle
  • Wrath Of Gods
  • Soldier Of Fortune
  • Battles At The End Of Time
  • The Fulminant
  • Song Of The Black Sword
  • The Time Has Come...
  • Warlife

Besetzung:

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