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Mr. Big: What If... (Review)

Artist:

Mr. Big

Mr. Big: What If...
Album:

What If...

Medium: CD
Stil:

Hardrock

Label: Frontiers Records
Spieldauer: 50:54
Erschienen: 21.01.2011
Website: [Link]

2009 reformierten sich MR. BIG in dem Line-up, das ihnen 1991 den Superhit "To Be With You" bescherte und veröffentlichen mit "What If..." nun das siebte Studioalbum. Und darauf zelebrieren die vier Ausnahmemusiker das, was sie am besten können, nämlich die groeß Kunst, technisches Können, das bei Musikerkollegen für Maulsperre sorgt, in gute, oberflächlich einfach wirkende Songs zu verpacken, die auch das nicht geschulte Ohr problemlos ansprechen.

Die spielerischen Schmankerl werden also geschickt in den Songs versteckt, statt dass die Musiker sich in den Vordergrund stellen. Da stehen nämlich die Songs an sich, die teilweise mit superbem Songwriting glänzen. So ist direkt der leicht melancholische Opener "Undertow" ein traumhaft guter Hardrock-Song, der einem nicht mehr aus dem Ohr geht. Das folgende "American Beauty" ist ein verspieltes Kabinettstückchen, das mit mit gutem Refrain und aberwitzigem Solo überzeugt, "Still Ain't Enough For Me" geht in die gleiche Richtung. Ruhigere Töne werden natürlich auch angeschlagen, "Stranger In My Life" gehört dabei in die Kategorie "unkitschige Ballade", während "All The Way Up" sich halbakustisch und überaus radiotauglich zeigt. So auch das leichtfüßige "As Far As I Can See", das wie der gute-Laune-Rocker "Around The World" und das fluffige "I Get The Feeling" recht leichtverdaulich ist. Wer mehr Anspruch braucht, wird beim modernen "I Won't Get In My Way" fündig. Außerdem im Angebot: straighter Rock mit "Once Upon A Time", Southern-Flair bei "Nobody Left To Blame" und mit "Unforgiven" ein etwas härterer Bonustrack.

Spielerisch ist "What If..." perfekt, die klare und doch kraftvolle Produktion von Kevin Shirley setzt die Songs hervorragend in Szene, lediglich die Tatsache, dass das Songwriting nach dem bärenstarken Eröffnungsdrittel leicht an Qualität verliert, ist als Kritikpunkt zu werten.

FAZIT: Bei sorgfältiger Abwägung aller subjektiven und objektiven Bewertungskriterien muss unten eine Zwölf stehen.

Andreas Schulz (Info) (Review 5124x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Wertung: 12 von 15 Punkten [?]
12 Punkte
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Tracklist:
  • Undertow
  • American Beauty
  • Stranger In My Life
  • Nobody Left To Blame
  • Still Ain't Enough For Me
  • Once Upon A Time
  • As Far As I Can See
  • All The Way Up
  • I Won't Get In My Way
  • Around The World
  • I Get The Feeling
  • Unforgiven

Besetzung:

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  • keine Interviews
Kommentare
oger [musikrevies.de]
gepostet am: 10.03.2011

User-Wertung:
10 Punkte

Wirklich ein durchweg starkes Album.
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
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