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Salem Hill: Pennies In The Karma Jar (Review)

Artist:

Salem Hill

Salem Hill: Pennies In The Karma Jar
Album:

Pennies In The Karma Jar

Medium: CD
Stil:

Progressive Rock

Label: Eigenproduktion
Spieldauer: 61:54
Erschienen: 19.10.2010
Website: [Link]

Schon 1991 wurde SALEM HILL in Nashville, Tennessee, der Hauptstadt des Country, gegründet. Umso mehr kann man es begrüßen, dass sich die vier Amerikaner dem Retro-Prog verschrieben haben. Schon ihr zweites Album „The Robbery Of Murder“ wird unter Spezialistenkreisen hoch gelobt und auch wenige Jahre später konnten sie mit „Puppet Show“ und „Be“ gut nachlegen. Erst ganze sieben Jahre später erscheint das aktuelle, achte Studioalbum „Pennies In The Karma Jar“.

Die ersten Töne verraten schon, dass es hier ziemlich cheesy zur Sache geht – doch das ist ja schließlich auch genau der Grund, warum wir SPOCK’S BEARD und Konsorten so lieben. Die Songs 1 bis 3 gehen gut ins Ohr und machen Lust auf mehr Melodie und Experimentierfreudigkeit.
Doch dann kommt „Stormclouds In Wonderland“. Ein völlig anderer Stil, ein komplett anderer Sound? Diese Nummer sollte eigentlich als dicker Minuspunkt für die Produktion angestrichen werden, da hier offensichtlich der Titel einer anderen Band auf die Scheibe gerutscht ist und überhaupt nicht passt. Erst der nahtlose Übergang zu „This Lump“ lässt durchblicken, dass hier tatsächlich die Band selbst Mist gebaut hat. Doch nach diesem Fauxpas dreht sich der Silberling unbeeindruckt in atmosphärischem Prog weiter, als wäre nichts gewesen. Leider sind „Why Did You Make Me“ und „The Horror Of Fearlessness“ sehr träge geworden und wollen beim besten Willen nicht zünden. Der Longtrack des Albums „The Day Is Yours“ rettet das aber wieder mit viel willkommener Abwechslung und Tiefgang. Den krönenden Abschluss bringt „Glimpses“ durch akustischen Wohlklang.

FAZIT: Wieder einmal beweisen SALEM HILL, dass aus Nashville nicht nur oberflächlicher Country, sondern auch gehaltvoller Prog kommen kann. Leider verstecken sich auf „Pennies In The Karma Jar“ zu viele Schwachstellen, um es in seiner Gesamtheit als sehr gut bezeichnen zu können. Wer aber auf SPOCK’S BEARD, IQ und SYLVAN steht, wird definitiv seine Freude haben – dann aber bitte „Stormclouds In Wonderland“ rauskratzen, um das Werk am Stück genießen zu können.

Ein abschließender Ratschlag noch: Bitte gehen Sie nicht auf deren Homepage!

Henning Seidt (Info) (Review 4870x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Wertung: 8 von 15 Punkten [?]
8 Punkte
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Tracklist:
  • Carry Me
  • My Gift To You
  • Fine
  • Stormclouds In Wonderland
  • This Lump
  • Why Did You Make Me
  • The Horror Of Fearlessness
  • The Day Is Yours
  • Glimpses

Besetzung:

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Interviews:
  • keine Interviews
Kommentare
Thomas
gepostet am: 12.01.2011

Ähmmm... Was ist denn der Unterschied, der "Stormcloud..." so anders macht, dass es gar nicht auf das Album passt? Wenn das schon so groß herausgestellt wird, dann wäre es doch sinnvoll, wenn der Unterschied auch beschrieben würde.

Wie es überhaupt sinnvoll wäre, den Stil des Albums zu beschreiben. So kann man nur vage von den Vergleichen her vermuten...
thoralf Koß (musikreviews.de)
gepostet am: 12.01.2011

Komisch, aber mir geht's ganz ähnlich wie Thomas.
Auch bin ich trotz des Tipps sofort auf die Homepage gegangen und weiß nicht so genau, warum man diese, doch sehr informative Homepage nicht besuchen soll. Liegt das etwa ausschließlich daran, dass die Seite in einem ziemlich grellen Blau gestaltet ist?
Eine mitunter recht rätselhafte Rezi!
Nils [musikreviews.de]
gepostet am: 12.01.2011

Zur Musik kann ich nichts sagen, aber die Warnung vor der Website verstehe ich. Sieht aus, als hätte das der kleine Neffe vor 15 Jahren gemacht. ;)
Gulliver
gepostet am: 13.01.2011

Indiskutable Kritik. Inhalt ist nahe Null. Man spürt regelrecht, dass sich der Kritiker zu den wenigen, oberflächlichen Worten durchgerungen hat. Ganz schwach!
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
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