Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

The Gates Of Slumber: The Wretch (Review)

Artist:

The Gates Of Slumber

The Gates Of Slumber: The Wretch
Album:

The Wretch

Medium: CD
Stil:

Doom Metal

Label: Rise above records
Spieldauer: 55:59
Erschienen: 01.04.2011
Website: [Link]

The Wretch“ ist bereits das fünfte Studioalbum der Doomer aus Indianapolis, für das mit Clyde Paradis (Ex- SOUVERAIN) ein neuer Drumer seinen Hocker eingenommen hat.

Stilistisch bewegen sich THE GATES OF SLUMBER wieder in Richtung der ersten beiden Alben. Die melodischen Einflüsse aus dem traditionellen Metal-Bereich, die auf „Conqueror“ (2008) und „Hymns Of Blood and Thunder“ (2009) noch sehr präsent waren, sind vollständig verschwunden und es dominiert wieder ursprünglicher, zähflüssiger, tonnenschwerer und knarziger Doom-Metal im Fahrwasser von ST.VITUS und alten BLACK SABBATH. Das soll nicht bedeuten, dass es „The Wretch“ an Abwechslung mangelt. Neben überlangen Lava-Songs wie „Bastards Born“, dem Titelstück oder dem abschließenden „Iron Fire“, geht es auch schon mal etwas kompakter und verhältnismäßig flott zur Sache („To The Rack With Them“, „Coven Of Cain“), während bei „The Scovrge Of Drvnkenness“ oder „Castle Of The Devil“ der Pathos zu seinem Recht kommt. Diese beiden Beiträge gefallen mir diesmal am besten, da sie vergleichsweise gut im Ohr bleiben. Und da wären wir auch schon beim Knackpunkt von „The Wretch“: Während das Album läuft, fühlt man sich sehr gepflegt unterhalten, kann sich aber im Anschluss nur an wenige Songs erinnern. Die melodischen Widerhaken der beiden Vorgänger sorgten für deutlich mehr Spannung und Wiedererkennungswert. Catchy Melodien wie in „Iceworm“ oder „Children of Satan“ mögen zwar nicht ganz der reinen Doom-Lehre entsprechen, fehlen aber dem aktuellen Album als Kontrastpunkte zum Standardprogramm. Das wird aber immerhin in gewohnter Qualität abgeliefert.

Soundtechnisch wurde „The Wretch“ sehr zweckdienlich in Szene gesetzt und auch das Coverartwork ist äußerst passend ausgefallen.

FAZIT: THE GATES OF SLUMBER orientieren sich wieder in Richtung ihres ursprünglichen, spartanischen Doom-Sounds und verzichten auf die melodische Elemente der Alben drei und vier. Das mag die Fans der ersten Stunde und Puristen erfreuen, kostet die Band aber ihre zwischenzeitlichen Alleinstellungsmerkmale. Kann man kaufen, muss man aber nicht.

Lutz Koroleski (Oger) (Info) (Review 3548x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 8 von 15 Punkten [?]
8 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • Bastards Born
  • The Scovrge Of Drvnkenness
  • To The Rack With Them
  • Day Of Farewell
  • Castle Of The Devil
  • Coven Of Cain
  • The Wretch
  • Iron And Fire

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Sieben mal sieben sind?

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!