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Hot Water Music: Exister (Review)

Artist:

Hot Water Music

Hot Water Music: Exister
Album:

Exister

Medium: CD
Stil:

Punk Rock

Label: Rise Records/ADA
Spieldauer: 39:20
Erschienen: 18.05.2012
Website: [Link]

In der Vergangenheit, vor ihrer zwischenzeitlichen längeren Pause, waren diese vier Floridaner ein großer Einfluss für viele nachkommende Bands. Zum einen wegen ihrer Offenheit zum Posthardcore und dem Jazz, zum anderen wegen ihrer anderen Herangehensweise an den Punk Rock.

Das heißwassermusikalische Comebackalbum der Band scheint nicht mehr so sehr stilistischer Aufbruchstimmung zu entspringen - stattdessen punkrockt die in den Frühneunzigern gegründete Formation recht locker-flockig daher, und statt jazziger und posthartkerniger Elemente besinnen sich HOT WATER MUSIC anno zwanzigzwölf auf unbeschwerte, straighte Kost im Mid- und Uptempo, deren Fokus auf Melodie gerichtet ist. Musikalisch scheint man auch dem Indie Rock nicht abgeneigt gewesen zu sein, und an vielen Stellen hat man gar das Gefühl, dass Wollard, Ragan und Anhang auch an klassischer Rockmusik Gefallen gefunden haben.

Kein Firlefanz, stets der gute Song als Ziel, feine Harmonien und massig Abwechslung - dafür stehen HOT WATER MUSIC heute, und statt sich auf ihren Lorbeeren auszuruhen und ihren Beitrag zur musikalischen Entwicklung der 90er und 00er wiederzukäuen, gehen die vier einfach ihren Weg weiter. Einen Weg, der nicht unbedingt mit „Revolution“ ausgeschildert ist, aber viel eher in Richtung Bodenstandigkeit führt als der Zwang, nun künstlich die nächste Innovation übers Knie zu brechen.

FAZIT: „Exister“ versprüht einen seriösen Charme, und das ist nicht nur Chuck Ragans und Chris Wollards speziellen Stimmen zu verdanken, sondern auch der erwachsenen und doch infantilen Aura, die den dreizehn Songs innewohnt. Man hört der Band ihren Enthusiasmus an, und der überträgt sich ungefiltert auf den Hörer. [Album bei Amazon kaufen]

Chris Popp (Info) (Review 2452x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 12 von 15 Punkten [?]
12 Punkte
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Tracklist:
  • Mainline
  • Boy, You're Gonna Hurt Someone
  • State Of Grace
  • Drown In It
  • Drag My Body
  • Safety
  • Exister
  • Wrong Way
  • Take No Prisoners
  • Pledge Wore Thin
  • No End Left In Sight
  • The Traps
  • Paid In Full

Besetzung:

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Interviews:
  • keine Interviews
Kommentare
Enrico
gepostet am: 17.06.2012

User-Wertung:
13 Punkte

Großes Lob, Chris! Perfekt die richtigen Worte getroffen. Tolles Album.
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
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