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Rich Hopkins & Luminarios: Buried Treasures (Review)

Artist:

Rich Hopkins & Luminarios

Rich Hopkins & Luminarios: Buried Treasures
Album:

Buried Treasures

Medium: CD
Stil:

Desert Rock/Americana

Label: Blue Rose/Soulfood Music
Spieldauer: 58:19/53:03
Erschienen: 27.01.2012
Website: [Link]

Wer alle Alben von RICH HOPKINS besitzen möchte, darf einiges an Platz im CD-Regal frei räumen. Ob alleine, mit den SAND RUBIES oder seiner Partnerin LISA NOVAK (die als Mitglied der LUMINARIOS auch an „Buried Treasures“ beteiligt ist) dürfte die Zahl der Veröffentlichungen jenseits der 30 liegen. Offiziell ist „Buried Treasures“ das 14. Album von RICH HOPKINS & LUMINARIOS. Mit der Bonus-CD „A Long Walk Home“ gesellt sich gleich noch ein weiteres Werk hinzu.

Lieferte HOPKINS in den letzten Jahren stets solide Kost ab, die fast immer gefallen konnte, aber keine großen Begeisterungsstürme auslöste, schließt „Buried Treasures“ wieder zu den Highlights früherer Jahre, wie „The Glorious Sounds of…“ und „Devolver“, auf. Gesellschaftskritische Texte, Musik irgendwo zwischen NEIL YOUNG während wilderer CRAZY HORSE-Zeiten und TOM PETTY in Hochform. Das rockt ordentlich und hat genau jene Portion Wehmut im Beipack, damit die Tracks nicht zu lapidarer Partymusik werden. HOPKINS nasale Stimme und der LUMINAROS-Chorus passen hervorragend zu den staubtrockenen Songs und veredeln die etwas stumpferen Parts. Ein-, zweimal hätten die entsprechenden Refrains etwas weniger oft wiederholt werden können, aber jedes Stück kriegt die Kurve. Dafür sorgen schon die prägnanten Gitarrensoli und fette Orgeleinsätze.

Zum Ende hin wird ein wenig der Fuß vom Gas genommen und introvertierter mit leicht psychedelischem Touch vor sich hin gespielt. Tut und steht dem Album gut. Der obligatorische auf Spanisch gesungene Tex-Mex-Rocker ist mit „Alycia Valdez“ auch dabei, und „Friend Of The Shooter“ wandelt auf den Pfaden der epischen NEIL-YOUNG-TRACKs, gibt ferner dem Keyboarder Raum, zumindest im Hintergrund zu brillieren. Ist zwar nicht ganz „Cortez The Killer“ aber ziemlich nah dran an dessen wuchtiger Ausstrahlung.

FAZIT: „Godfather of Desert Rock“ ist vielleicht ein bisschen zu hoch gegriffen, aber wer nach so vielen Jahren im Musikbusiness und einer Vielzahl von Veröffentlichungen noch solche Werke voller Kraft und Ausdauer raushauen wie RICH HOPKINS & LUMINARIOS, der darf sich auf seine Leistung durchaus was einbilden. Knallt ordentlich, hat Seele und Rückgrat.

Der Bonus „A Long Walk Home“, mit dem erklärenden Untertitel „A Day In The Life Of Rich Hopkins In Paraguay“, ist eine Reminiszenz an HOPKINS Zeit als Mitglied des Friedenskorps in Paraguay. Gesprächsfetzen (englisch, spanisch, und ich vermute Guaraní), Urwaldgeräusche und hauptsächlich instrumentale, impressionistische Klangskizzen, akustisch wie elektrisch, erinnern bisweilen an eine etwas heißblütigere Version von NEIL YOUNGs „Dead Man“-Soundtrack. Eine nette, aber kaum essentielle Dreingabe für Augenblicke der Muße.

Jochen König (Info) (Review 3411x gelesen, veröffentlicht am )

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Tracklist:
  • Intro
  • Dark Side of the Spoon
  • A Stone's Throw
  • Betcha gotcha now!
  • See how they run
  • Outta my Head
  • Strutter
  • Alyeia Perez
  • Friend of the Shooter
  • Good Morning
  • Buried Treasures [It's not out there]
  • Sweet Dreams, Lisa
  • CD2:
  • "A Long Walk Home“:
  • Insects
  • Tromp
  • More Insects
  • Tango
  • Beechos
  • Calle San Francisco
  • Nakura
  • Sweet Dreams, Lisa
  • Beechos
  • Good Morning
  • Bugs Bugs Bugs
  • Ragged Hearts

Besetzung:

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