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The Departed: Adventus (Review)

Artist:

The Departed

The Departed: Adventus
Album:

Adventus

Medium: CD
Stil:

Hard / Roots Rock

Label: Blue Rose / Soulfood
Spieldauer: 59:11
Erschienen: 23.11.2012
Website: [Link]

Den Vorsatz „Cody Canada and“ hat man sich fürs zweite Album verkniffen. Angekommen sind die Musiker dem Titel gemäß also … wo auch immer. Auf jeden Fall aber ist die Mischpoke aus dem Umfeld von CROSS CANADIAN RAGWEED härter geworden, und das steht ihr richtig gut.

Sei es der treibende Opener „Worth The Fight“, der Groover „Hard To Find“ oder die episch breit angelegte Hymne „Flagpole – das Gros des Album bekräftigt diesen Eindruck. THE DEPARTED sind nun aber nicht auf einmal Staffelträger für die zerstrittenen Meister Glenn Hughes und Joe Bonamassa, obwohl sie nicht selten an deren jüngste Erzeugnisse gemahnen, sondern schöpfen nach wie vor aus dem Fundus ihrer vergangenen Taten, von denen sie sich nicht freischwimmen müssen. Dafür stehen etwa das moralisierende “Blackhorse Mary” oder das funky “Prayer for the Lonely”, aber auch „Hobo“ und „Cold Hard Fact“, die eher in die folkige Richtung dränken und das Nomadendasein hochhalten.

Letztlich ist es nämlich wieder die Weite des amerikanischen Kontinents, welcher diese beseelten Musiker huldigen. Die Gospels „Better Get Right“ sowie „Burden“ und das ebenfalls schmatzende „Demons“ verdeutlichen dies ebenso wie generell die Gebaren der beiden Sänger. Der eine, (James) hat eine warme Soul-Stimme, der andere (Canada) intoniert härter wie im Hammond-isierten „Set It Free“. Gemeinsam veredeln sie eine satte Stunde erfreulich allgemeinverbindlicher Rockmusik ohne krampfhafte Roots-Dünkel. Das „Seht her, dies ist unsere Heimat“ vieler Vertreter zwischen (Southern) Rock und Country kann schließlich bisweilen auf die Klöten gehen.

FAZIT: THE DEPARTEDs zweite Scheibe stellt eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Erstling dar, ist schreiberisch auf der Höhe und dabei sehr abwechslungsreich ausgefallen: Hardrock, Singer-Songwriter, Tanzmusik im traditionellen Sinn? Alles drin und mit Herz dargeboten.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 3143x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 11 von 15 Punkten [?]
11 Punkte
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Tracklist:
  • Worth The Fight
  • Burden
  • Prayer For The Lonely
  • Blackhorse Mary
  • Hard To Find
  • 6. Hobo
  • Flagpole
  • Cold Hard Fact
  • Demons
  • Set It Free
  • Better Get Right
  • 250.000 Things
  • Mark It Wrong
  • Sweet Lord

Besetzung:

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