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Edge: Heaven Knows (Review)

Artist:

Edge

Edge: Heaven Knows
Album:

Heaven Knows

Medium: CD
Stil:

AOR

Label: Escape Music
Spieldauer: 44:22
Erschienen: 25.01.2013
Website: [Link]

In wohl kaum einem anderen musikalischen Segment schießen die Projekt so schnell aus dem feuchten Boden wie im AOR. Und in wohl kaum einem anderen Segment sind die Beteiligten so schnell mit Beteuerungen, dass es sich eben nicht um ein Projekt, sondern natürlich um eine echte Band handeln würde.

Womit wir in Schweden angekommen wären, woher wie so viele andere AOR-Proj…, pardon, AOR-Bands, auch EDGE stammen. Die treibenden Kräfte hinter EDGE, Sänger Jonas Forss und Gitarrist/Keyboarder Tobias Andersson, kennen sich bereits seit Urzeiten, waren gemeinsam in diversen Bands (und Projekten) aktiv, haben es aber erst jetzt geschafft, gemeinsame Songs zu schreiben. Dass nach den Studioaufnahmen von fünf angeschriebenen Plattenfirmen gleich vier die Combo unter Vertrag nehmen wollten, spricht für die beiden Musiker, die auf „Heaven Knows“, so der Name des Debüts, allerdings nicht das Rad neu erfinden.

Logisch, denn das ist auch im AOR-Bereich kaum möglich und wohl auch nicht wirklich gewollt. Auf dem Debütalbum regiert jedenfalls weichgespülter, ecken- und kantenfreier Midtempo-AOR, der mit viel Gefühl und fluffigen Arrangements niemanden weh tun wird, dafür aber Genreconnoisseure problemlos ein paar entspannte Stunden garantiert. Keyboardlastig, die Gitarren stets dezent zurückhaltend platziert, die typisch pappig klingenden Drums, im Vordergrund stattdessen mehrstimmige Vocalarrangements, die Forss‘ einschmeichelnde Stimme bestens in Szene setzen.

Auch wenn die Songs allesamt recht wenig Tiefgang besitzen, in punkto Lyrics die AOR-üblichen Herz-Schmerz-Themen klischeehaft besungen werden: Das Album macht Spaß und eignet sich gut für ein paar ruhige Stunden, auch wenn die ansonsten eher nicht hardrockaffine Freundin zuhört.

FAZIT: Ob EDGE tatsächlich eine echte Band sind, muss die Zukunft zeigen. Mit „Heaven Knows“ haben die Schweden kein dickes Ausrufezeichen gesetzt, aber doch ein ordentliches, hochmelodisches AOR-Album abgeliefert, das zwar nichts außer genreüblichen Versatzstücken beinhaltet, diese aber solide und routiniert zitiert. Macht einfach Spaß!

Lothar Hausfeld (Info) (Review 3528x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 10 von 15 Punkten [?]
10 Punkte
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Tracklist:
  • Little Girl
  • How Long
  • Nowhere To Hide
  • Get Over It
  • I Believe In Love
  • There Is No Other Way
  • I Could Never Live
  • Right Now
  • To Hell And Back
  • Through That Door
  • The End Of The World

Besetzung:

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