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Meridian: Metallurgy (Review)

Artist:

Meridian

Meridian: Metallurgy
Album:

Metallurgy

Medium: CD
Stil:

Melodic Metal

Label: Mighty Music/Target
Spieldauer: 54:29
Erschienen: 09.12.2013
Website: [Link]

Melodic Metal bedeutet heutzutage leider viel zu häufig, dass der zweite Teil der Stilbeschreibung angesichts einer überdeutlich weichgespülten Herangehensweise komplett hintenüber fällt. Es geht aber glücklicherweise auch anders: MERIDIAN beweisen auf ihrem ersten Longplayer, dass man Melodic Metal mit Eiern spielen kann. Und dass dieser keinesfalls altbacken klingen muss.

Die Geburt von „Metallurgy“ kann man durchaus als schwierig bezeichnen: Nach zwei EPs aus den Jahren 2007 und 2009 ist das Full-Lenth-Debüt bereits 2011 fertig – doch die Band ist nicht zufrieden damit. Ungewöhnlich genug, entscheidet man sich dazu, dem Ganzen noch eine zweite Chance zu geben. Neu aufgenommen und in finaler Mastering-Hand von Starproduzent Jacob Hansen ist ein Werk entstanden, das zweifelsfrei das Prädikat „höchst ungewöhnlich“ verdient. Die Produktion ist – wenn man sich die Werke anschaut, bei denen Hansen an den Reglern saß (z. B. MERCENARY, HATESPHERE, VOLBEAT), ist das keine Überraschung – transparent und glasklar, um das bei Vielen ungeliebte Wort von „modern“ zu vermeiden. Und angesichts der musikalischen Ausrichtung der Band passt das zu 100 Prozent. Das Grundmanifest der Dänen ist auf reinrassigem Heavy Metal erbaut, gemixt mit extrem eingängigen Melodien und einem außergewöhnlichen Sänger, den man aufgrund seiner Phrasierung eher im poppigen Metalcore-Bereich ansiedeln würde. Manche Gesangslinie in den Refrains erinnert dann auch eher an Hits aus diesem Genre.

Klingt komisch? Ist aber so. „Frozen In Time“ könnte man beispielsweise als Mix aus frühen BLIND GUARDIAN, BULLET FOR MY VALENTINE und 90er-Jahre-FATES WARNING bezeichnen. Das Irre dabei: Dieser Stilmix funktioniert blendend. Massive Riffs, galoppierende Drums, überragende Melodien, anspruchsvolles Rhythmus-wechsel-dich-Spielchen – diese Formel zieht sich durch alle zehn Songs, wobei sich jetzt bitteschön kein traditioneller Metal-Fan durch die Metalcore-Vergleiche abgestoßen fühlen sollte: „Metallurgy“ ist purer Stahl, der auch Scheuklappenmetaller mit hohen Ansprüchen bestens gefallen wird.

FAZIT: Nachdem die Band „Metallurgy“ das erste Mal eingespielt hat, waren sie sich einig: „It sounds good – but it doesn’t sound great.“ Darum der zweite Anlauf – der sich gelohnt hat. „Metallurgy“ klingt nicht nur großartig, es beinhaltet auch großartige Songs, die jeder Melodic- und Heavy-Metal-Fan gehört haben sollte. [Album bei Amazon kaufen]

Lothar Hausfeld (Info) (Review 1645x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 12 von 15 Punkten [?]
12 Punkte
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Tracklist:
  • Introminator
  • Between Love and Hate
  • Narrowmind
  • Human Price
  • Frozen in Time
  • The Machine
  • Red Horizon
  • Seeking Immortal Life
  • Only the Strong
  • My Enemy

Besetzung:

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