Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Broekhuis, Keller, Schönwälder feat. Raughi Ebert und Thomas Kagermann: Repelen - The Last Tango (Review)

Artist:

Broekhuis, Keller, Schönwälder feat. Raughi Ebert und Thomas Kagermann

Broekhuis, Keller, Schönwälder feat. Raughi Ebert und Thomas Kagermann: Repelen - The Last Tango
Album:

Repelen - The Last Tango

Medium: CD
Stil:

Electronic Music

Label: Manikin Records
Spieldauer: 74:38
Erschienen: 07.03.2014
Website: [Link]

Notizen aus Repelen. Bereits die fünfte Ausgabe. Diesmal liefern BROEKHUIS, KELLER & SCHÖNWÄLDER samt den vertrauten Gästen RAUGHI EBERT und THOMAS KAGERMANN einen Überblick über die Jahre 2011 – 2013. Teils Konzertaufnahmen, teils während der Proben mitgeschnitten, bleiben die Längen der Tracks mit maximal dreizehneinhalb Minuten überschaubar. Wer je einem der Konzerte in der Dorfkirche Repelen beigewohnt hat, weiß, dass es besonders die kurzen Zugaben-Stücke in sich haben, hier spielen die Musiker noch einmal befreit auf, gerne auch mit beschleunigtem Tempo.

„Repelen - The Last Tango“ vermittelt mehr als einen Hauch von dieser Lässigkeit, dem in sich ruhenden Selbstverständnis und dem gekonnten Miteinander. Grenzen verschwimmen, die typischen ausladenden Klangflächen, ob mit oder ohne deutlichen Sequenzer-Einsatz, treffen auf Jazzelemente (insbesondere wenn KAGERMANN und EBERT mitmischen), CLUSTER wird eine gekonnte Hommage dargebracht („Clusterphonie“) und mit den „Latin Grooves“, einer der Höhepunkte des Albums, hält auch der titelgebende Tango, zumindest durch die Hintertür, Einzug ins Geschehen, während Gitarrist RAUGHI EBERT charmant Präsenz zeigt.

Damit es nie zu heimelig wird, sorgen B, K & S mit dunklen Klangwolken für einen brodelnden Untergrund, durch den sich die „City Lights“ erst ihre Bahn brechen müssen. Der letzte Tango in Repelen gehört dann EBERT & KAGERMANN, fast unplugged, ein bisschen klangmalerische Butter wird lediglich im Hintergrund angerührt.

FAZIT: „Repelen – The Last Tango” ist definitiv kein Fall für die New-Age-Abteilung, die Großraumpraxen mit Vorliebe für vermeintlich fernöstliches Reiki-Gedöns mit einlullender Untermalung versorgt. Stattdessen erwartet den Hörer ein lustvoller Trip durch KLAUS SCHULZEs Nachbarschaft mit orangeroten Träumen, „Latin Grooves“ und entspanntem Jazz. Inklusive fein aufgelöstem Klang ist das mehr als ein Appetizer für die Frühjahrskonzerte in Repelen, die BROEKHUIS, KELLER & SCHÖNWÄLDER plus RAUGHI EBERT und THOMAS KAGERMANN zum wiederkehrenden Fest für Freunde elektronischer Musik gemacht haben.

Jochen König (Info) (Review 3235x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 12 von 15 Punkten [?]
12 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • Open The Gate
  • Philadelphia - The Repelen
  • Frozen
  • Lazy Afternoon
  • Clusterphonie
  • Latin Grooves
  • City Lights
  • The Last Tango

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Wieviele Monate hat das Jahr?

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!