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Captain Ivory: Captain Ivory (Review)

Artist:

Captain Ivory

Captain Ivory: Captain Ivory
Album:

Captain Ivory

Medium: CD/Download
Stil:

Classic Rock / Soul

Label: Eigenvertrieb
Spieldauer: 42:43
Erschienen: 07.02.2014
Website: [Link]

Hier versteht sich jemand als Verbindung aus Nashville und Detroit, also Rock und Soul, was sich unterm Kopfhörer wahrgenommen schlichtweg als Classic Rock mit origineller Note bezeichnen lässt. CAPTAIN IVORY erobern die Herzen der Fans indes aufgrund ihres anheimelnden Sängers und zwingenden Songmaterials, egal was man von der Schwemme an Bands dieser alles und nichts sagenden Stilistik hält.

In den Sinn kommen beim Hören dieses Einstands immer wieder MOTHER TONGUE zu ihren besten Zeiten, und so seltene wie tolle Gruppen kann es quasi nicht oft genug noch einmal geben. Davon zeugt das funky schmatzende, aber dennoch so gelassen wie alle anderen acht Stücke klingende "Bottle & A Penitentiary" im Besonderen, aber wie gesagt: Diese Scheibe ist als ganze verschreibungspflichtig, der instrumentale Schmiss bei aller Relaxtheit (die slowe Ballade "Here You Are") hoch ("Quiet Casualties", ein subtiler Antreiber mit schwindlig machender Melodie), und das Textmaterial mehr als bloße Zurkenntnisnahme wert.

Stilistisch setzen sich CAPTAIN IVORY obendrein keine Grenzen, auch wenn sie klare Wurzeln haben, sodass man Südstaaten-Stomp mit Indie-Käsigkeit kombiniert zu hören glaubt ("Truth When You Lie") oder sich Slide-Blues mit Gospel-Anwandlungen ergötzt ("Six Minutes To Midnight"). Wunderliches, überdurchschnittliches Album, das.

FAZIT: CAPTAIN IVORY musizieren mit viel Liebe fürs Detail am Mississippi vorbei in urbane Gefilde, schütteln dabei die Mähne oder nicken mit dem Kopf und wackeln mit dem Hintern. Wer da ruhig bleibt, ist taub.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 2518x gelesen, veröffentlicht am )

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  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Wertung: 12 von 15 Punkten [?]
12 Punkte
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Tracklist:
  • Baroness
  • Bottle & A Penitentiary
  • False Remedy
  • Quiet Casualties
  • Here You Are
  • Tennessee Approximately
  • Truth When You Lie
  • Curse Or Cure
  • Six Minutes To Midnight

Besetzung:

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