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Dead City Ruins: Dead City Ruins (Review)

Artist:

Dead City Ruins

Dead City Ruins: Dead City Ruins
Album:

Dead City Ruins

Medium: CD
Stil:

NWOBHM/Hardrock/Alternative

Label: Metalville
Spieldauer: 56:27
Erschienen: 24.10.2014
Website: [Link]

Dass Australien mehr kann, als nur im schlichten Gewand Riffrock zu produzieren, sollte sich schon herumgesprochen haben, auch wenn immer noch Viele harte Musik von Down Under ausschließlich mit AC/DC assoziieren. So gar nicht in dieses Klischee passen auch DEAD CITY RUINS, die mit ihrem selbst betitelten Zweitwerk dennoch reichlich Staub aufwirbeln sollten.

Man mag sich wundern, dass die Combo eher britisch denn australisch klingt, doch liegen die Anfänge des Fünfers in London, wo man sich die ersten musikalischen Sporen verdiente. Dass da die NWOBHM einen tiefen Eindruck hinterließ, ist also nicht erstaunlich; Sänger Jake Wiffen erinnert immer wieder an einen jungen Ozzy Osbourne, was auch seine Trefferquote der richtigen Töne angeht: Authentizität ist wichtiger als Perfektion. Hin und wieder schimmern auch BLACK SABBATH als Muttermilchspender für die Instrumentalfraktion durch, unterstützt von einer latent vorhandenen Punk-Attitüde und einigen – so viel Heimatstolz muss dann doch sein – australisch tönenden Blues-Rock-Riffs. Dass die Band in der Vergangenheit mit SKID ROW und UGLY KID JOE unterwegs war, ist eine selten passende Kombination, denn auch die eine oder andere Alternative-Schlagseite ist im Sound von „Dead City Ruins“ auszumachen. UGJ-Frontman Whitfield Crane ist dann auch noch im Bonustrack „Rock’n’Roll Damnation“ zu hören. Wobei man sich dieses AC/DC-Cover dann am Ende doch hätte sparen können: Das eigene Material klingt viel besser und vielschichtiger als die Weltmeister des Einbahnstraßenrocks.

FAZIT: Wenn auch musikalisch das Klischee des typischen Aussie-Sounds nicht erfüllt wird, bei einem anderen Rock’n’Roll-Klischee sind DEAD CITY RUINS weit vorne dabei: Nämlich das der hart tourenden Band, die keinen versifften Mini-Club unbeackert lässt. Wenn sich die Australier demnächst mal wieder in heimischen Regionen blicken lassen sollten, lohnt sich ein Abstecher mit Sicherheit. Ehrliche, handgemachte Musik mit ebenso vielfältigen wie geschmackvollen Einflüssen muss einfach unterstützt werden.

Lothar Hausfeld (Info) (Review 5137x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 11 von 15 Punkten [?]
11 Punkte
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Tracklist:
  • Hapenzella
  • Til' Death
  • DIB
  • Hurt
  • Shot Through
  • Blue Bastard
  • Broken Bones
  • Dio
  • Bloody Tools
  • Rock'n'Roll Damnation

Besetzung:

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Interviews:
  • keine Interviews
Kommentare
Peterkneex
gepostet am: 06.11.2018

User-Wertung:
14 Punkte

Hello. And Bye.
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