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Demon Eye: Leave the Light (Review)

Artist:

Demon Eye

Demon Eye: Leave the Light
Album:

Leave the Light

Medium: CD/LP+CD/Download
Stil:

Heavy / Doom Metal

Label: Soulseller Records
Spieldauer: 46:13
Erschienen: 24.01.2014
Website: [Link]

DEMON EYE wollen mit auf den Retro-Zug, auf dem GRAVEYARD, KADAVAR und WITCHCRAFT nun schon eine Weile unterwegs sind. Sie sind nicht ganz so bekifft wie ihre Kollegen, daher auch eine Spur härter und geradliniger. Auf ihrem Debüt "Leave the Light" klingen sie wie eine ausgewogene Mischung aus PENTAGRAM und DEEP PURPLE, allerdings auch nicht nach mehr. Von Eigenständigkeit ist noch nicht viel zu hören.

Man muss DEMON EYE zugute halten, dass jeder einzelne Song ihres Debüts mit einem verdammt eingängigen Riff ausgestattet ist. Sänger Erik Sugg hat darüber hinaus ein paar herrlich okkult klingende Refrains auf Lager, und es gelingt ihm, PENTAGRAMs Fixer-Opa Bobby Liebling beeindruckend nachzuahmen ("Secret Eye", "Adversary"). Doch so solide die einzelnen Songs auch sind: Auf Dauer stellt sich das Gefühl ein, man hätte das alles schon mal gehört, und zwar nicht nur bei den Vorbildern aus den 70ern, sondern auch auf dem vorliegenden Album.

Dass die Grundformel der Songs so simpel und unvariiert ist, könnte damit zu tun haben, dass DEMON EYE ihr Album im Eilverfahren aufgenommen haben. Die Band wurde erst 2012 gegründet, alle Songs der "Shades of Black"-EP sind auch auf "Leave the Light" gelandet. Für Weiterentwicklung blieb offensichtlich keine Zeit – umso erstaunlicher, dass es DEMON EYE trotzdem gelungen ist, ein Album ohne Hänger aufzunehmen. Selbst wenn sich im Laufe der elf Songs einiges wiederholt: Nach einigen Durchläufen werden nicht nur die Unterschiede zwischen den einzelnen Nummern deutlicher, sondern auch das große Potenzial dieser Band.

FAZIT: Ein Album für alle, denen die 70er-Retro-Welle bisher zu verkopft und verraucht war. Hier gibt es kein psychedelisches Gedudel, sondern eine satte Ladung knochentrockene Riffs und Dämonbeschwörungen.

Philipp Walter (Info) (Review 4340x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Wertung: 12 von 15 Punkten [?]
12 Punkte
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Tracklist:
  • Hecate
  • Shades of Black
  • Secret Sect
  • Adversary
  • Edge of a Knife
  • Witch’s Blood
  • Fires of Abalam
  • Devil Knows the Truth
  • The Banishing
  • From Beyond
  • Silent One

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
Kommentare
Gast
gepostet am: 24.01.2014

Leider klingt das Review für mich wie alles und nichts. Und wieso ein so kritisches, ich zähle acht Hinweise auf die Uninspiriertheit des Albums, Review dann 12 Punkte einfährt...der eigenen Meinung nicht sicher?

Nur ein kritischer Hinweis eines regelmäßigen Lesers einer insgesamt sehr ansprechenden Review-Seite.
Philipp [musikreviews.de]
gepostet am: 24.01.2014

Hast Recht, und ich hab da lange mit mir gehadert. Hör dir das Album an, ich find's sehr schwer zu bewerten. Irgendwie gut, aber irgendwie, ja, uninspiriert... aber dann zündet wieder jeder Song... schlechte Note hat's nicht verdient... gute eigentlich auch nicht wirklich... schwierig.
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
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