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Mastodon: Once More 'Round The Sun (Review)

Artist:

Mastodon

Mastodon: Once More 'Round The Sun
Album:

Once More 'Round The Sun

Medium: CD/LP
Stil:

Progressive Sludge

Label: Reprise/Warner
Spieldauer: 54:18
Erschienen: 20.06.2014
Website: [Link]

Bitte beachtet auch unser MASTODON Massen-Review unter den Kolumnen!

Ein Name wie MASTODON verspricht immer noch schaufelweise "Epic Greatness" – nur wird diese seit 2011 anteilsmäßig eher in die Produktion statt ins Songwriting investiert. Solange fett auf die Kacke gehauen werden kann, scheint das Resultat fast egal. Man erfreut sich eben an der abstrakten Kunst der zufällig generierten Spritzer an der Wand. "The Hunter" wäre mit dem Verkaufsetikett "Triple-Sized Randomly Skippable Stupid Noise Trash" vor drei Jahren angemessen beschrieben gewesen. Und "Once More `Round The Sun" ist "The Hunter 2".

Man muss schon eine Menge Humor haben, um lächelnd hinzunehmen, wie die Herrschaften aus Atlanta nach den auf ihre Weise völlig unterschiedlichen Meisterstücken "Leviathan", "Blood Mountain" und "Crack The Skye" höheren schreiberischen Ansprüchen Lebewohl sagten. Auch muss man wohl ein gewisses Faible für Gimmick- und Trashkultur aufbringen. Nur dann ist zu ertragen, wie sich Kongeniales mit Stupidem abklatscht, wie Geistesblitze über verdorrte Felder jagen.

Als hätte es das sauschlechtgute Coverartwork (der synästhetische Chaot in mir möchte es auswringen und in seinen Farben baden) nicht schon erahnen lassen, legt die quasi als "More Of The Same" vermarktete nächste Sonnenumrundung eine ungeahnte Fülle an technisch vorzüglich umgesetzten, jedoch melodisch mitunter richtig banalen Riffs vor, verpackt in einer grellen, magnetisierenden Produktion, die dicke Farbbomben vor dem inneren Auge platzen lässt und eine qualitative Auseinandersetzung mit dem Material in den ersten Durchläufen gar nicht zulässt. Schon auf "Tread Lightly" kommt alles zusammen, was (nicht) zusammengehört: Der Refrain ist ähnlich klanghaft wie Wolfsgejaule auf Draculas Anwesen, aber wie aus dem Nichts kommt da dieses coole Interludium angaloppiert. Die Rhythmik verspricht eine kumulative Anhäufung weiterer Instrumente, noch schwerere Gitarren und walzenderes Schlagzeug und dann einen fetten Klimax am Ende. Spätestens nach sechsmaliger Durchexerzierung des Viervierteltakts wird das Break sehnlichst erwartet, stattdessen wird ohne einen dramaturgischen Wechsel aber noch zwei weitere Male auf dem immer noch coolen Riff gesurft – bevor man zum Refraingejaule zurückkehrt. Das ist so schlecht, dass es schon wieder gut ist. Als dann ein eigentlich viel zu schnelles Solo den Song virtuos abschließt, wird endgültig Edeltrash draus.

Auf dieser so zugänglichen und doch befremdlichen Klaviatur der knüppelfetten Omnipotenz schlagen sich MASTODON also fast eine Stunde lange die Stoßzähne aus dem Schädel, lassen 70s Hardrock mit Frickelei aus der Progschule kollidieren, führen Queens-Of-The-Stone-Age-Gesangsfärbungen ein und reihen im destruktivistischen Stil eine Schnapsidee an die nächste, ohne sich einen feuchten Kehricht um das äußere Gesamtbild zu scheren. Dabei klingt die Platte eigentlich sogar viel weicher und kommerzieller als alles zuvor. Da ist nicht mehr diese intensive Dichte der frühen Hardcore-Platten, bei dem man das Gefühl hatte, da wurde in unmenschlich engen Maschen ein königlicher Metallteppich gewoben, auch der mathematische Bogen des bislang einzigen lupenreinen Prog-Ausrutschers "Crack The Skye" wird vergeblich gesucht. Dies ist nun eher ein reich gedecktes Buffet, bei dem auch das Auge mitisst, und so wirkt "Once More `Round The Sun" fast ein wenig wie der ungestüme, trampelhafte, sorg- und konzeptlose kleine Bruder von BARONESS’ "Yellow & Green", das ähnlich farbenfroh, jedoch bei weitem andächtiger war.

FAZIT: Lässt man sich einmal drauf ein, kann man mit "Once More `Round The Sun" einen schönen 2014er Sommer verbringen. Offenkundig wurde die mit "The Hunter" entdeckte Konzeptlosigkeit zutiefst genossen und sie möchte nun – quasi als Konzept – weitergeführt werden. Die neue Platte ist zugleich schlechter und besser als ihr Vorgänger, mit anderen Worten: sie ist spaßiger. Dynamischer. Schlichtweg einen Hauch relevanter. Und doch schlägt man verzweifelt die Hände über dem Kopf zusammen, bedenkt man die Perlen im Archiv jener Musiker, die da so fröhlich mit Säuen werfen.

Sascha Ganser (Info) (Review 8806x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Wertung: 10 von 15 Punkten [?]
10 Punkte
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Tracklist:
  • Tread Lightly
  • The Motherload
  • High Road
  • Once More 'Round The Sun
  • Chimes At Midnight
  • Asleep In The Deep
  • Feast Your Eyes
  • Aunt Lisa
  • Ember City
  • Halloween
  • Diamond In The Witch House

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
Kommentare
Robin
gepostet am: 20.06.2014

User-Wertung:
13 Punkte

Oh man, das ist ja wieder eine dieser Reviews die absolut keine Daseinsberechtigung haben.
Sascha G. [Musikreviews.de]
gepostet am: 20.06.2014

Und das nötigt Dich dann zu einem Kommentar, der mindestens genauso daseinsberechtigungslos ist?
Chris [musikreviews.de]
gepostet am: 21.06.2014

Ich wollte ja auch noch ein Review beisteuern zu unserem Massendings, aber mich beschlich von Mal zu Mal eine größere Unlust, das Album noch mal hören zu wollen.
In erster Linie höre ich schlichtweg nur PRODUKTION und WALL OF SOUND, ja, da sind Gitarren, die einen in den Sessel drücken, der Sound knallt richtig fett und...

und...

Nix.

Die Band hat sich in meinen Ohren in einer entsetzlichen Beliebigkeit und dem ermüdenden Wiederkäuen eigener Ideen verloren, die ich als äußerst erschreckend empfinde.

Ein Sound wie ein Walfischgemächt, aber ein Walfischgemächt, das durch den Gehörgang hin und her flutscht und so gar nix rappelt. Rein, raus, fertig. Musikalische ejaculatio praecox. Öde, sacklangweilig, Bügelmucke für harte, bärtige Jungs.

Selbstverständlich entschuldige ich mich schon mal vorsorglich für meine Meinung und spendiere den weinenden verständnislosen Fanboys 'ne Packung Kleenex. Arme Tuktuks, das geht schon wieder weg.
hendrik
gepostet am: 21.06.2014

Hey Chris, warum so gallig? :)

Obwohl ich deine Kritikpunkte verstehe, finde ich das Ergebnis doch nicht langweilig.

Kurze Gegenmeinung: Sie verschieben von Album zu Album die Akzente, sind aber immer als Mastodon erkennbar. Sie werden immer poppiger, aber das ist für mich wertneutral. Sie zitieren sich ganz bestimmt selber, aber das kann man auch als eigenen Stil bezeichnen. Bands wie Bolt Thrower oder Running Wild hatten auch auf ihren besten Alben bereits jede Menge Selbstzitate drauf. Wie gut ich die Scheibe bei der Einordnung ins Gesamtwerk finde, kann ich noch nicht sagen. Spontan neige ich dazu zu sagen, mir gefallen Remission, Blood Mountain und The Hunter besser.

So, die Schlacht ist eröffnet :)
Chris [musikreviews.de]
gepostet am: 22.06.2014

Bin nicht gallig, nur furchtbar gelangweilt von der Scheibe. Ich eher "amüsiert-schockiert", wie die üblichen Verdächtigen mal wieder tun, als sei ihnen ein künstlicher Fingernagel abgebrochen. Je härter die kritisierte Musik, desto dünnhäutiger die Fans. :)

Ich frag mich halt auch irgendwie, wo bei Mastodon die Komplexität sein soll, die Tiefe, die man ihnen immer nachsagt. Wo die großen Melodien sein sollen oder die Intensität. Mir ist das Album zu dünn und unergiebig, zu wenig dynamisch.

Bis Blood Mountain ging ich noch mit der Begesiterung mit, aber danach konnten die machen, was sie wollen, mir gefiel's einfach nicht mehr. Crack The Skye klang mir zu sehr nach "von Kiffern für Kiffer"...
ERnie
gepostet am: 22.06.2014

Verstehe durchaus teilweise deine Kritik (wenn man sie mal in metapherloses und nicht- pubertäres Deutsch verwandelt)-
ist aber meiner Meinung nach dennoch eine sehr engstirnige, totlangweilige und gleichzeitig nichtssagende Rezension.

Du wirfst anscheindend selbst mit allem um dich und versuchst dem ganzen tatsächlich das maximal Schlechteste abzugewinnen- Warum?
Willst du es den "weinenden verständnislosen Fanboys" etwa mal so richtig zeigen?

Naja, alles irgendwo verständlich. Jeder will mal Spaß haben, und Mastodon bieten da natürlich Angriffsfläche für Menschen mit der Gabe ein Album schon nach einem mal durchhören komplett beurteilen zu können :)

Blood Mountain entstand 2006 (ist ne lange Zeit vergangen) und gefällt mir auch wesentlich besser. Aber eine Band entwickelt sich nunmal. Zum Guten oder Schlechten oder beides. 4/4 Takte sind doch nichts schlechtes Chris! ;) Da kann man immerhin mit klatschen!


Nun, danke für diese aufschlussreiche Rezension. Ich glaube ich werfe das Album nun besser aus dem Fenster, bevor mir ein Bart wächst und ich anfange meine Metallica- Hemden zu bügeln :D


Eins noch:
Ich verstehe den vollkommen deplatzierten Vergleich zu Yellow & Green nicht. Statement bitte!
Chris [musikreviews.de]
gepostet am: 23.06.2014

Zum einen wüsste ich mal gern, wo meine Rezension hier stehen soll. Derer findest Du hier keine, nur ein paar Meinungsfetzen.

Und "von Mal zu Mal" sollte eigentlich implizieren, dass das Album mehrmals und nicht nur ein Mal lief.

Ohnehin bin ich gerade etwas verwirrt, ob du obigen Rezensenten und mich gerade in einen Topf wirfst oder nicht.

Sei's drum, meine Meinung, basierend auf Geschmack und subjektivem Empfinden, steht, ob sie gefällt oder nicht, ob pubertär (?) oder eloquent geäußert.

Wenn das hier besprochene Album jedenfalls das Resultat der Entwicklung sein soll, von der du redest, dann finde ich es schon sehr erschreckend, dass die Band in diesen acht Jahren einen solchen Rückschritt durchgemacht hat, sowohl in (subjektiv empfundener) qualitativer Hinsicht als auch hinsichtlich des Feelings. Irgendwelche positiven Emotionen ruft das Album bei mir nicht hervor.

Zu behaupten, hier werde das maximal Schlechteste abzugewinnen versucht, ist schlichtweg Käse - denn ich hatte nach dem letzten Album eigentlich schon Hoffnungen, dass sich das aktuelle wieder in eine für mich befriedigendere Richtung geht. Aber so wie es ist, ist's halt nichts für mich.

Und was meine (gerne überspitzten) Äußerungen und spinnerten Metaphern angeht: That's how I am, that's the way I write things down. Love it or hate it. I'm not here to please anyone.

Und: Für Engstirnigkeit ist mein Musik-, Film- und Literaturgeschmack ein wenig zu breitgefächert. Reinste Käsetheke hier. ;)
hendrik
gepostet am: 23.06.2014

Here we go - ich wusst es doch. Beleidigte Attacken nebst grenzwertiger Formulierung nach oberflächlicher Lektüre mit Beißreflexauslösung. Kurzes Statement mal dazu, weil ich es einfach immer wieder öde finde: Mal ganz abgesehen davon, dass man erstmal sorgfältig liest, bevor man contra gibt; jemandes Meinung als pubertär zu bezeichnen ist herabwürdigend, anmaßend und auch nach nicht mal allzu rigiden Benimmregeln eine Unverschämtheit. Ich versteh nicht, warum Menschen sowas immer brauchen.

Hier aber auch noch mal mein Senf - ganz undogmatisch und entspannt ;)

Crack The Skye gfiel mir auch nicht, zu zerfahren und selbstzweckhaft. Ansonsten finde ich die neue Poppigkeit nicht schlimm. Komplexität ist noch kein Qualitätsmerkmal, Intensität und Tiefe können auf vielen Wegen entstehen. Mir gefällt auch die "Bügelversion" von Mastodon. Gleichwohl ist die "Arthousevariante" (bis Blood Mountain) schon noch interessanter und auch The Hunter hat mich durchaus mehr berührt. Melodiemäßig hat die Band immer für mich immer über die Saiteninstrumente geliefert, dieses "Thin Lizzy auf Doping"-Spiel wird nun sogar mehr und mehr durch Gesangsmelodik unterstützt. Aber ich denke, ich verstehe deinen Punkt mit der Tiefe irgendwie, Chris. Erarbeiten muss man sich das alles nicht mehr. Kapiert ist dieses Album sofort und damit ist dann schon ein zentrales Merkmal der Band verloren. Der WTF? Moment.
Sascha G. [Musikreviews.de]
gepostet am: 23.06.2014

Danke Hendrik. Seh ich genauso. Dieses ewige "pubertär", "elitär", "arm", "du hast keine Ahnung", "man sollte sich vorher informieren", blabla, ich kann es einfach nicht mehr hören. Schon fast weniger deswegen, weil man sowas einfach nicht macht (ich käme nie auf die Idee, im Internet einen fremden Autoren blöd anzupöbeln, nur weil er seine Meinung vertritt), sondern noch eher, weil es einfach nur immer dasselbe ist.

Wobei ich ERnie ja schon beglückwünschen muss, dass er immerhin auch Ansätze für eine kritische Diskussion liefert (im Gegensatz zum Erstkommentator). Daher gehe ich auch gerne auf die entsprechenden Punkte ein:

1. Wo versuche ich dem Ganzen denn nur das Schlechteste abzugewinnen? Mal auf die Note geguckt? Für ne 10 (die in diesem Fall aber nah an der Grenze zur 9 steht) müssen viele Alben bei mir ordentlich strampeln. Das schlägt sich auch argumentativ nieder: Ich gestehe diesem Album eine wesentlich höhere Relevanz zu als "The Hunter", einfach weil ich es dynamischer finde, weil es mehr Aufs und Abs gibt, auch wenn die manchmal an der Grenze zum guten Geschmack liegen.
[...]
Sascha G. [Musikreviews.de]
gepostet am: 23.06.2014

[...]

2. Einmal laufen lassen? Ich habe die Platte ziemlich oft laufen lassen dafür, dass sie im Gegensatz zu den früheren Alben schon beim ersten Durchgang durchschaut ist. Aber vielleicht bezog sich dieser Kommentar ja auf Chris, der die Platte aber ja auch öfter hat laufen lassen. Finde ich etwas seltsam, dass von den Rezensenten immer wieder gefordert wird, sie sollen am besten ganze Bücher lesen, um sich über die Platten zu informieren, aber selbst haut es nicht mal hin, den Rezensenten vom Autoren eines Kommentars zu unterscheiden, obwohl in beiden Fällen die Namen drunterstehen. Find ich schon ein bisschen, ehm ja, komisch.

4. Der Vergleich zu Yellow & Green: Das Baroness-Album zeigt einfach mal, wie man so was richtig macht. Also poppiger werden, einfacher, relaxter, und trotzdem die Qualität beizubehalten bzw. sogar zu erhöhen. Das war der Grundgedanke bei diesem Vergleich. Während ich bei Baroness das Gefühl habe, die entwickeln sich in die richtige Richtung, denk ich bei Mastodon nur: Ist ja alles ganz cool, was ihr da macht, aber warum zeigt ihr nicht mal wieder, was ihr wirklich drauf habt?

Ich hoffe, damit ist auch der haltlose Vorwurf entkräftet, das Album werde negativ aufgenommen (und nochmal: 10/15 ist NICHT negativ!), weil es sich in eine eingängigere Richtung entwickelt. Nein! Das ist Quark.
Sascha G. [Musikreviews.de]
gepostet am: 23.06.2014

Oh, die 3 ist irgendwie verschütt gegangen. Egal. ;)
ERnie
gepostet am: 23.06.2014

Jetzt macht doch bitte keinen Elefanten aus einer Mücke!

Ich hatte nicht das Gefühl wirklich beleidigend zu sein- wenn das so angekommen ist, entschuldige ich mich!

Ich habe da wirklich 2 Namen (Chris und Sascha) zu einem gemacht und daher ergab das ganze für mich mal überhaupt keinen Sinn mehr. Sorry!

Erklärung folgt:
Wenn Äußerungen fallen wie "von Kiffern für Kiffer", "Bügelmucke für harte, bärtige Jungs" oder "Arme Arme Tuktuks, das geht schon wieder weg", dann kann ich leider auch nicht wirklich ernst bleiben ;) Das ist aus meiner Sicht tatsächlich maximal engstirnig, provozierend und verallgemeinernd.

Und wenn jemand sich solche Späße rausnimmt werd ich gerne mal direkter^^. Da kommt dann schnell das auf den Tisch was ich denke. Sorry! Und daher kam die Äußerung "pubertär" wegen der ganzen kleinen Metaphern die häufig dazu verwendet werden IRGENDWAS zu sagen, bevor man GAR NICHTS sagt. Die wirken halt immer ganz schön und nett und toll- aber was dahinter steckt wird meist nicht klar.

Das empfinde ich als pubertär. Frei nach dem Motto "Hauptsache ich sage irgendwas".
Das rechtfertigt dann das von mir gewählte Adjektiv "nichtssagend" vielleicht besser.
Daher auch die Sache mit dem einmal Album durchhören und gleich alles wissen.
So viel dazu.

"arm" und "du hast keine Ahnung" habe ich nicht verwendet. Danke fürs in den Mund legen! ;)


FAZIT: My Fault, erst lesen dann denken.
Sascha G. [Musikreviews.de]
gepostet am: 24.06.2014

"Arm" und "du hast keine Ahnung" ist nicht von dir, das ist richtig. Sollte auch nicht so rüberkommen. Es ging mir da eher um eine Zusammenfassung von sich wiederholenden Vorwürfen, die einem immer wieder gemacht werden, und die daraus entstehende Aussagelosigkeit solcher Vorwürfe.

Ansonsten, ich weiß nicht, ob "pubertär" das richtige Wort ist, um den Umgang mit Metaphern zu beschreiben, ich kenne ehrlich gesagt nicht viele Pubertierende, die überhaupt wissen, was ne Metapher ist. ;)

Ich denk mir dann auch sehr wohl was dabei, wenn ich mal was bildhafter werde (wozu ich zugegebenermaßen manchmal eine Neigung habe), man muss aber eben als Leser auch dazu bereit sein, das anzunehmen. Einige mögen das, andere eben nicht - so ist das halt.

Aber dafür gibt's ja auch die Massenreviews, da kann sich dann ja jeder die Rezension rauspicken, mit der er am meisten anfangen kann.
Andi47
gepostet am: 01.07.2014

User-Wertung:
13 Punkte

Also ich finds super! Songs gehen gut ins Ohr. Spätestens nach den dritten Durchlauf war ich von "Once More 'Round The Sun" schwer begeistert. Die Songs sind vielleicht ein wenig eingängiger als zuvor, das soll aber nicht heißen dass diese nicht wachsen. Auch gehen sie wieder eine Spur härter zur Sache als beim/bei den Vorgäner(n), was ich ebenfalls sehr begrüße. Allerdings ist mir dieses Album an wenigen Stellen ein wenig zu poppig, gemeinerweise beißen sich jedoch gerade diese Stellen in meinen Gehörwinden fest! :)
Mathis
gepostet am: 05.08.2014

User-Wertung:
15 Punkte

Ich finde ein Album gut, wenn ich es mir immer wieder gerne anhöre. "Once More 'Round The Sun" ist das erste Mastodon-Album, bei dem ich auch gerne einen zweiten oder dritten Durchlauf hintereinander genieße. Das ist mir bei allen Vorgängerscheiben, die ich auch sehr schätze, noch nie so gegangen. Mein persönliches Hörempfinden sagt, dass sie mit diesem Album nochmal einen Sprung gemacht haben.
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