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Duke Special: Look Out Machines! (Review)

Artist:

Duke Special

Duke Special: Look Out Machines!
Album:

Look Out Machines!

Medium: CD/Download
Stil:

Dream-Pop und Singer/Songwriter

Label: Stranger Records / Indigo
Spieldauer: 40:03
Erschienen: 29.05.2015
Website: [Link]

Was ist nur mit DUKE SPECIAL los?
Der Mann haut vor gut zehn Jahren ein paar EPs (2005) sowie ein Album „Songs From The Deep Forest“ (2006) raus, das einen regelrecht vor Hochachtung niederknien lässt und danach kommen nur noch irgendwie lauwarme Pop-Aufgüsse mit mittelmäßigen Melodien und ideenlosen Kompositionen der Marke „I Never Thought This Day Would Come“ (2008) oder übertrieben verkopfte Brecht- oder Musical-Vertonungen (2010) aus seinem Grammophon, das ein unweigerliches Erkennungszeichen des Rasta-Locken-Dukes ist.

Was ist nur mit DUKE SPECIAL los?
Einmal habe ich ihn in Dresden live sehen dürfen - als Vorband von THE DIVINE COMMEDY und er stahl dieser Band um NEIL HANNON, die ich eigentlich immer recht bewundernswert fand, regelrecht die Show!
Doch was ist davon geblieben?
Ein weiterer lauwarmer Pop-Aufguss namens „Look Out Machines!

Das einzige, was noch immer für Wiedererkennungswert und Bewunderung sorgt, ist die nach wie vor einmalige, unglaublich charismatische Stimme von PETER WILSON - DUKE SPECIAL eben.
Ansonsten aber dürfen wir auf „Look Out Machines!“ ein paar melodramatischen, fast klassisch angehauchten Streicher-Pop-Epen, wie „Wingman“, „In A Dive“, „Statues“, „Sleeping Stones“ und „Domino“, oder den etwas flotteren Pop-Songs mit Schunkel-Rhythmen, wie „Elephant‘s Graveyard“, „Step To The Magical“ und natürlich den bereits als Single und Video ausgekoppelten „Nail On The Head“, lauschen - rundum schön im Zwei- bis Vier-Minuten-Schema verpackt.

Alles auf „Look Out Machines!“ klingt im besten Falle („Tweed Coats“ & „Statues“) nach den frühen Songs, im schlechtesten nach den späteren zwei Pop-Studio-Alben. Der Reiz und die fast hypnotisch wirkende Ausstrahlung von DUKE SPECIAL ist jedenfalls im Laufe der Jahre abhanden gekommen, auch wenn das 2015er Album versucht, diesen wiederzubeleben, auch wenn diese überlebensnotwendigen Musikmaßnahmen auch diesmal unserem Duke nicht als Special, sondern höchstens als Normal gelingen. Am Ende bleibt auch anno 2015 nur die Hoffnung, dass sich DUKE SPECIAL endlich wieder seiner Anfangsstärken besinnt und eben genau die CD raushaut, die uns nach „Songs From The Deep Forest“ wieder vor Hochachtung auf die Knie zwingt.

FAZIT: Das neuste Album von DUKE SPECIAL jagt alten Wein durch neue Schläuche, die zwar etwas mehr elektronische Spielereien, aber keine wirklich besseren Ideen aufweisen. Verträumter Pop trifft auf eine wundervolle Stimme, aus der mit ein paar knackigen Kompositionsideen deutlich mehr herauszuholen wäre.

PS: Mal wieder so eine Promo, auf der man nichts zu den an dem Album beteiligten Musikern erfährt. Ärgerlich, besonders darum, weil „Look Out Machines!“ ziemlich opulent und stellenweise fast orchestral instrumentiert ist.

Thoralf Koß (Info) (Review 1662x gelesen, veröffentlicht am )

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  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Wertung: 8 von 15 Punkten [?]
8 Punkte
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Tracklist:
  • Wingman
  • Elephant Graveyard
  • Step To The Magical
  • In A Dive
  • Statues
  • Son Of The Left Hand
  • Look Out Machines
  • Nail On The Head
  • Tweed Coats
  • Stepping Stones
  • Domino

Besetzung:

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