Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Sacral Rage: Illusions In Infinite Void (Review)

Artist:

Sacral Rage

Sacral Rage: Illusions In Infinite Void
Album:

Illusions In Infinite Void

Medium: CD/LP
Stil:

US Metal

Label: Cruz Del Sur Music
Spieldauer: 50:36
Erschienen: 20.03.2015
Website: [Link]

Nach dem Intro „Harbinger“ dauert es exakt eine Minute und 50 Sekunden, ehe Sänger Dimitris im Opener „En Cima Del Mal“ einen markerschütternden Schrei loslässt – und damit das Signal für eine aberwitzige Heavy-Metal-Achterbahnfahrt gibt. „Illusions In Infinite Void“, das Debüt der griechischen SACRAL RAGE ist ein wahres Schlachtest für jeden, der seinen Heavy Metal nicht 08/15 mag.

Es mag nach einer verklärten Überhöhung durch die rosarote Brille klingen, aber bei SACRAL RAGE beweist tatsächlich jeder der Musiker mehr als nur durchschnittliche Qualitäten. Drummer Vagelis prügelt sich teilweise in Blast-Beat-Geschwindigkeit durch das an Breaks nicht eben arme Material, Gitarrist Marios rifft sich in halsbrecherischer Geschwindigkeit durch das Programm, schüttelt sich mal eben lässige Jeff-Waters-Gedächtnis-Akustikparts ein, um nur eine Sekunde später ungewöhnliche Melodien und Extremgeschredder einzustreuen. Und Sänger Dimitris wechselt zwischen extremen high-pitched screams in über-den-Wolken-Lagen und schneidender Mittellage mit viel Hall.

Die Stückesind teilweise im typisch-hektischen US-Metal-Stil gehalten, sind definitiv nichts für eine ruhige Stunde. Man hört Thrash ebenso heraus wie zappeligen Knoten-ins-Gehirn-Progressive-Metal (WATCHTOWER), US Metal der Sorte JAG PANZER ist ebenso ein offensichtlicher Einfluss wie Okkultlegenden der Marke MERCYFUL FATE – allesamt Namen, die dem qualitätsbewussten Metal-Fan einen erhöhten Speichelfluss bereiten. Egal, ob ein abgepfiffenes „Panic In The Urals (Burning Skies)“, ein thrashlastiges, dem Namen verpflichtetes „Waltz In Madness“, ein rasantes Instrumental mit fernöstlichen Melodien („Into Mental East“), das relativ straighte „Inner Sanctum Asylum“ oder das mit Weltklasse-Melodic-Leads versehene Speed-Metal-Massaker „Lost Chapter E: Amarna’s Reign“ ist: Acht Songs lang zeigen SACRAL RAGE eine einzige Hommage an den vertrackten, düsteren und heftigen US Metal.

FAZIT: Speed und Thrash trifft Versiertheit und Melodik: SACRAL RAGE überholen mal eben locker nahezu alle US-Metal-Realeases der letzten Jahre auf der linken Spur. Und hinterlassen dabei nichts mehr als einen Kondensstreifen. [Album bei Amazon kaufen]

Lothar Hausfeld (Info) (Review 2059x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 13 von 15 Punkten [?]
13 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • Harbinger
  • En Cima Del Mal
  • Lost Chapter E.: Sutratma
  • Panic in the Urals (Burning Skies)
  • Waltz in Madness
  • Into Mental East
  • Inner Sanctum Asylum
  • A Tyrannous Revolt
  • Lost Chapter E.: Amarna’s Reign

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Welches Tier gibt Milch?

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!