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An Endless Sporadic: Magic Machine (Review)

Artist:

An Endless Sporadic

An Endless Sporadic: Magic Machine
Album:

Magic Machine

Medium: CD
Stil:

Instrumentaler Progressive-Rock/-Metal

Label: AES Music Inc/Just For Kicks Music
Spieldauer: 49::47
Erschienen: 28.10.2016
Website: [Link]

Während die erste EP „Ameliorate“ und das Langspieldebüt von AN ENDLESS SPORADIC in kurzem Abstand erschienen, sind mittlerweile sieben Jahre ohne weitere Veröffentlichung vergangen. Seit letzten Oktober ist „Magic Machine“ erhältlich und aus dem ehemaligen Duo- ist ein Solo-Projekt geworden. Drummer Andy Gentile ist nicht mehr an Bord, Multiinstrumentalist Zach Kamins ist derzeit einziges festes Mitglied von AN ENDLESS SPORADIC. Er hat es allerdings verstanden, eine beeindruckende Reihe bekannter Musiker um sich zu versammeln. Unter anderem die FLOWER KINGS Jonas Reingold und Roine Stolt, den DREAM THEATER-Keyboarder Jordan Rudess sowie als durchgängigen Drummer das ANIMALS AS LEADERS-Mitglied Navine K(opperweis). Ergänzt wird das Ganze um diverse Blasinstrumente und Streicher.

Die „Magic Machine“ wird mit viel Dampf betrieben, ohne dass die gut geölten Zahnräder zum Selbstzweck rotieren. AN ENDLESS SPORADIC haben ein Händchen für ergreifende Melodien, so werden die harten Attacken – und da gibt es einige von – aufgefangen von wohlig warmem Symphonic-Prog mit ausladenden Keyboardteppichen. An anderer Stelle darf die Orgel beseelt röhren, Zirkusmusik trifft auf klassisch angehauchten Rock und auch Ausflüge gen Fusion werden nicht gescheut. Manchmal alles zusammen in einem Song wie dem höchst abwechslungsreichen, mal filigranen, mal ausladenden „Sky Run“, der von Besinnlichkeit, über hymnische Erhabenheit bis zum furiosen Sprint diverse Etappen durchläuft. Das Besondere daran: Die Musik wirkt jederzeit homogen. Da zerfasert nichts und jedwede Willkürlichkeit bleibt aus.

So klappen selbst gewagte Songs wie „Finding The Falls“, der ohne mit der Wimper zu zucken KANSAS (die Violine!) und Italo-Western-Soundtrack verbindet. Zach Kamins hat alles im Griff und die passenden Mitstreiter seine teils gewagten Ideen gekonnt umzusetzen. Die Musik fließt und stolpert nie. Zudem macht es ungeheuren Spaß all die Reminiszenzen zu entdecken, die der „Magic Machine“ innewohnen. Banks und Hackett sind dabei, KANSAS wie bereits erwähnt, Ennio Morricone, YES, RENAISSANCE, Frank Zappa („Impuls I“), RETURN TO FOREVER und/oder Artverwandtes, der ein oder andere unbekannte Kirmesmusiker sowie jene Bands, denen die Mitspieler angehören.

FAZIT: Auf ihrem zweiten Album bieten AN ENDLESS SPORADIC großformatigen Progressive Rock mit wohl austarierten Härten und jeder Menge Gespür für mitreißende Melodien. Gesang vermisst man zu keiner Sekunde. Die äußerst vielfältig arrangierten und eingespielten Instrumentals überzeugen durch die Bank, nichts artet in eitle Nabelschau aus. Sowohl im Ensemble wie solistisch eine beeindruckende Vorstellung. Und trotz aller fingerfertigen Behändigkeit bei recht hohem Tempo wird einem beständig warm ums Herz und Gemüt. Starke Leistung.

Jochen König (Info) (Review 1607x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 13 von 15 Punkten [?]
13 Punkte
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Tracklist:
  • The Departure
  • Magic Machine
  • Galactic Tactic
  • Finding The Falls
  • The Assembly
  • Agile Descent
  • Sky Run
  • Through The Fog
  • Sea Voyage
  • Impulse I

Besetzung:

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