Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Black Aces: Anywhere But Here (Review)

Artist:

Black Aces

Black Aces: Anywhere But Here
Album:

Anywhere But Here

Medium: CD/Download
Stil:

Hardrock

Label: Off Yer Rocka / Cargo
Spieldauer: 45:34
Erschienen: 03.11.2017
Website: [Link]

Pub Rock galt stets als despektierliche Einordnung für drittklassige Gitarrenbands, die sich selbst manche im Sog der NWOBHM gefallen lassen musste, steht aber auch synonym für erdige Härte mit Blues-Bezügen, der sich auch diese Australier verschrieben haben.

BLACK ACES stampfen sich elfmal durch die Referenzhölle ihrer Heimat (AC/DC, Rose Tattoo) und wahren dabei eine aufrechte Haltung, nicht zuletzt dank Frontmann Tyler Kinders sympathischem Reibeisen-Organ, das wiederum Ähnlichkeiten zu Blacky Lawless von W.A.S.P. aufweist. Die Gruppe scheint alle Zeit der Welt zu haben und nutzt sie ausgiebig, statt auf die Tube zu drücken, wodurch der Eingängigkeit zuliebe gegrölte Chöre besonders gut zur Geltung kommen.

Wer sich so zurückhaltend gibt (abgesehen vom flotten ‚Cut You Lose‘, im Übrigen nicht der beste Song), mag mancherorts der Behäbigkeit bezichtigt werden, aber wo wesentlich erfolgreichere Angus-Nachahmer (Airbourne) im mittleren Tempobereich beliebig wirken, behalten die Songs dieser Zusammenrottung jeweils ihr Gesicht; das verdankt sie prägnanten Hooks, beseelter Lead-Arbeit und ebenjener Stimme. So einfach kann es manchmal sein.

FAZIT: Die Produzenten-Ikone Mark Opitz (AC/DCs "Powerage", INXS, etc.) hat für ihre Landsleute BLACK ACES elf klassische Hardrock-Songs klanglich aufbereitet, die trotz offensichtlicher Modernitätsverweigerung ihrer Schöpfer nicht abgestanden miefen, sondern über längere Zeit hinweg fesseln bzw. auch in regelmäßigen Abständen gern wieder aus dem Regal gezogen werden.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 3149x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 11 von 15 Punkten [?]
11 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • Show You How To Rock N Roll
  • Anywhere But Here
  • Down
  • Better Off Dead
  • Where You Love From
  • Cut Me Loose
  • Good Woman (Gone Bad)
  • Run For Your Life
  • Short Changed
  • Show Me Your Love
  • We Came For Rock N Roll

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Vervollständige: Wer anderen eine ___ gräbt, fällt selbst hinein.

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!